
Normalerweise sind Tagebücher streng geheim.
Aber in diesem Fall ist Stöbern ausdrücklich erlaubt.
Auf der rechten Buchseite trage ich regelmäßig ein, was erzählenswert ist.
Hamburg, 21.12.2009


Hamburg, 08.12.2009
Draussen wird es langsam dunkel, drinnen leuchten die ersten Adventskerzen und ein aufregendes 2009 marschiert mit Siebenmeilenstiefeln dem Jahresende entgegen. Ich kann kaum glauben, wie viele spannende Ereignisse in der letzten Zeit passiert sind.
Zu allererst möchte ich Euch für Eure zahlreichen Zuschriften, Gästebucheinträge und Rezensionen zu Lucian danken. Ich freue mich so, dass Ihr beim Lesen das empfunden habt was ich beim Schreiben ausdrücken wollte – und dass Ihr es so gut in Worte fassen konntet.
Ein paar der schönsten Auszüge findert Ihr unter Presse & Leserstimmen oder im Kapitel Eure Fragen zu Lucian, das ich noch in diesem Jahr anlegen werde.
Nach der langen Schreibzeit mit Lucian hatte ich im letzten Teil des Jahres dann endlich wieder Zeit fuer Lesungen. Die letzte Veranstaltung findet am 18. Dezember im neuen Kulturbuero meiner Agentin Tamara Steg statt, der ich herzlich zu ihrem neuen Arbeitsplatz gratuliere. Mehr Infos dazu findet Ihr im Kapitel Lesungen / Termine.
Ausserdem werde ich weiter an meiner Website arbeiten, damit sie wieder auf dem aktuellen Stand ist. Neben Fragen und Antworten zu Lucian, dem neuen Kapitel zum Lola-Film, meinen Lieblingsbüchern und neuen Fotos fürs Album, gibt es noch jede Menge schöne Presseartikel und Auszeichnungen, die ich eintragen möchte.
Diesen hier zum Beispiel, über dessen Schlagzeile ich sehr schmunzeln musste:
http://www.abendblatt.de/hamburg/article1206909/Die-Joanne-K-Rowling-von-Eimsbuettel.html
Außerdem habe ich gestern erfahren, dass die Göttinger Jubu-Crew Lucian zum Buch des Monats gewählt hat. Hurra! Luftsprung! DANKE!!!
http://www.jubu-crew.de.vu/
Und im neuen Jahr ...
beginne ich mit der neuen Lola!
Worum es geht, ist noch geheim. Aber verraten kann ich euch schon eins: ich freue mich riesig darauf, wieder in ihre Welt einzutauchen und aus meinen gesammelten Notizen zum siebten Band eine neue Geschichte zu stricken.
Doch jetzt stricke ich erstmal an den Weihnachtstrümpfen und wünsche euch allen leckere Plätzchen, schöne Geschenke, viele Überraschungen, strahlende Weihnachtsbäume und funkelnde Lichter am Himmel für einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Eure Isabel Abedi
Lesefest in der Gesamtschule Heidberg, 25.11.2009
Frau Littmann und ein paar ihrer Schülerinnen und Schüler aus der Mittelstufe empfingen mich am 25. November vor der Gesamtschule Heidberg zur Lucian-Lesung, die im Rahmen des alljährlichen Lesefestes stattgefunden hat. Seit 1996 hat es sich die Schule zur Tradition gemacht vormittags Autoren einzuladen und nachmittags die Klassenzimmer mit zahlreichen Veranstaltungen für Besucher zu öffnen.
http://www.gesamtschule-am-heidberg.de/
Das besondere Engagement der Schüler und Lehrer spürte man sofort. Eine der Schulklassen haben vor nicht allzu langer Zeit sogar selbst ein Buch verfasst: Aus meinem Bilderbuch „Blöde Ziege / Dumme Gans“ wurde eine Version mit Blindenschrift, welche die Schüler selbst angefertigt haben. Ich war damals völlig überrascht, als ich das Exemplar in den Händen hielt. Lesen konnte ich es nicht, denn die Blindenschrift habe ich nicht gelernt. Aber meine Fingerspitzen sind viele Male über die Buchseiten gewandert und das Buch hat in meinem Regal einen Ehrenplatz.
An dieser Stelle noch mal herzlichen Dank für dieses Geschenk und für die schönen Stunden an Eurer Schule!
Die November Lesereise, 07.11.2009

Am 7. November habe ich mit meiner Familie vom Flughafen Zürich den Zug nach Zug genommen. Das wunderschöne Städtchen in der Schweiz war mit dem Abraxas-Lesefestival die erste Station meiner November-Lesereise.
Nachdem wir uns im schönen Hotel Ochsen einquartiert hatten, konnten wir den Rest des Samstags am See genießen und einen Rundgang durch die kopfsteingepflasterten Gassen machen und heißen Kakao im Casino Kaffee trinken, wo auch die kunstvolle Nachbildung des Abraxas-Raben entstanden ist.
Jetzt wisst ihr, warum ich Schriftstellerin und nicht Illustratorin geworden bin.
Abends gab es wieder einen Autorentisch, im Restaurant des Hotels, in dem einstmals auch Goethe zu Gast war. Und am nächsten Morgen fanden im Festivalzentrum Burgbachsaal dann meine beiden Lesungen statt. Begleitet von Eduardo an der Gitarre ging es wieder mal mit Lola auf Hochzeitsreise, anschließend haben wir Lucian vorgestellt.
Vor meiner Weiterreise nach Würzburg hatte ich noch Zeit, eine Lesung von Beatrix Mannel zu besuchen, die mir super gut gefallen hat. Mein Buchtipp an alle Mädels ab 10 Jahren, lautet: Traumtänzer gesucht.
Meine nächste Station war Würzburg, wo ich zwei Nächte in einem meiner absoluten Lieblingshotels verbringen durfte. Dem Rebstock. Herzlich Willkommen habe ich mich dort auch diesmal gefühlt, vor allem, als ich die weißen Pantoffeln vor dem Hotelbett entdeckte, die meinen Namen trugen. Wer mir diese wunderbare Ueberraschung bereitet hat, weiss ich bis heute nicht, aber ich sage glücklich: Vielen Dank!

Gut ausgeschlafen habe ich am nächsten Morgen meine Verlagsheimat in Würzburg besucht: den Arena Verlag.
Mittags habe ich mich zum leckeren Essen ausführen lassen, und hatte nach der Nachmittagslesung unter dem Dach der Ochsenburger Stadtbibliothek noch meinen traditionellen „Kaminabend“ im Hotel mit meiner Lektorin Christiane Düring.
Und weil Lesereisen hungrig machen, sorgte am nächsten Tag in Bayreuth Herr Gondrom dafür, dass ich gestärkt zu meiner Abendveranstaltung in der Buchhandlung Hugendubel erscheinen konnte.
Dort empfing mich Herr Raithel mit seinem Team. Im gemütlichen Café der Buchhandlung gab es vor der Lesung ein Interview mit dem nordbayrischen Kurier. Die Journalistin hieß Ramona und schreibt in ihrer virtuellen „Entdeckungsgtour“, sie hoffe, das Gespräch mit ihr habe mir Spaß gemacht. Dazu kann ich nur sagen: JA!
Und was dabei heraus gekommen ist, könnt ihr hier selbst lesen, dann erfahrt ihr auch wie die anschließende Lucian-Lesung aus Sicht der Journalistin und aufmerksamen Zuhörerin angekommen ist. Ich hatte auf jeden Fall wunderbare Stunden bei Hugendubel und schicke noch mal viele Dankesgrüße an Herrn Raithel und sein wunderbares Team!
http://eltragalibros.bplaced.net/filemanager/wordpress/?p=2354
Das fränkische Städtchen Lauf mit den Laufer Literaturtagen waren meine nächste Station und auch hier war der Auftakt zu meiner Lesung ein leckeres Mittagessen mit Kollegen und unseren Gastgeberinnen im Gasthaus „Zwinger Melber“
Vor der Lola-Lesung in der festlich geschmückten Bertlein-Schule empfingen mich noch einmal zwei junge und bestens vorbereitete Journalistinnen zu einem Interview – diesmal als Podcast. Hört selbst; dann könnt ihr neben meiner Lesung auch noch anderen Autoren lauschen ....
http://www.literaturtage-lauf.de/?page_id=667
Nach der Lesung durfte ich mich noch ins Gästebuch eintragen und zum Abschied den riesigen Buchbanner signieren, den das Organisationsteam wunderschön gestaltet hat.
Und weiter ging’s zur nächsten Station. Meiner Geburtstadt München, wo am Abend die Münchner Bücherschau eröffnet hat. Schon zum dritten Mal hat mich Edith Offermann mit ihrem Team eingeladen – dieses Mal mit Lola und Lucian.
Und wie alle Jahre wieder bekam ich Lieblingsbesuch: von meiner Freundin Sylvia Englert und von Gerd Rumler.
Zu Gast bei den Lesungen war außerdem Anna Roller; Schülerin, Leserin, „Jungregisseurin“ und „Drehbuchautorin“ aus München.
Mit diesem Mädchen verbindet mich ein ganz besonderes Ereignis. Vor vielen Monaten schon hat mich Anna in einer Briefmail angeschrieben, dich mich zum Unglück nicht beim ersten zum Glück dann aber beim zweiten Versuch erreicht hat. Und weil man solche Post nicht alle Tage bekommt, erlaube ich mir, diesen Brief wortwörtlich zu zitieren:
Sehr geehrte Frau Abedi,
vor circa einem Jahr bin ich durch Zufall auf Ihr Buch „Isola“ gestoßen – ich war mit meiner Freundin Léa im Urlaub und sie hatte es aufgeschlagen auf dem Tisch liegen lassen. So habe ich auf Seite 14 zum ersten Mal Bekanntschaft mit Elfe, Vera, Joker und den anderen gemacht. Die Geschichte hat mich so gefesselt, dass ich meiner Freundin dauernd das Buch wegklauen musste, was wiederum ihren Vater verärgerte, der sehr hinter der täglichen Lektüre seiner etwas lesefaulen Tochter her ist. Es endete damit, dass wir uns eine Woche lang jeden Abend nebeneinander aufs Bett gelegt haben und gleichzeitig (mit einem Abstand von 50 Seiten, sie vorne ich hinten) die Abenteuer auf der einsamen Insel im Meer erlebt haben. Es hat uns beiden wahnsinnig gut gefallen, vor allem die überraschende Wendung am Ende, die ich natürlich schon einen Tag vorher erfahren hatte und verschweigen musste.
Seit fünf Jahren filme ich gelegentlich in den Ferien mit ein paar Freunden kleinere Geschichten. Als wir vor einem Jahr wieder nach einer Vorlage suchten, stieß die Idee von ISOLA auf großen Anklang.
So kam es, dass sich meine Freundin Eva (sie hatte sich sofort das Buch gekauft und beschlossen am Drehbuch mit zu machen) und ich uns immer öfter trafen um Kapitel zusammen zu fassen, zu kürzen, zu verändern, Besetzungen zu besprechen und Dialoge zu schreiben. Wir planten Kostüme, bastelten Requisiten (Isola-Briefkasten) und überlegten uns Kameraeinstellungen. Ursprünglich hatten wir vor, in einem Ferienhaus am Bolsena See zu drehen, doch das Angebot wurde leider rückgängig gemacht, sodass wir plötzlich ohne Insel dastanden. Also mussten wir noch mehr vereinfachen und auf die Campinginsel Buchau im Staffelsee zurückgreifen. Auch sonst mussten wir viel von der Geschichte und den Personen ändern, da wir viel jünger (9-16 Jahre) und weniger Leute sind. Joker wurde ein Mädchen und das Drehbuch um einen Toten ärmer, aber das Grundgerüst ist geblieben. In diesen Sommerferien haben wir dann innerhalb einer Woche den Dreh in den Kasten gekriegt. Seitdem sitze ich am PC und schneide Tag für Tag.
Wir würden Sie sehr gerne zu unserer Premiere am 21.11.09 einladen, können aber sehr gut verstehen, wenn Sie nicht kommen können. Falls Sie trotzdem Interesse haben, schicke ich Ihnen gerne eine DVD.
Mit freundlichen Grüßen,
Anna Roller
PS: Die Verfilmung des Buches ist vollkommen privat und die Premiere im Kreise der Familie und Freunde. Wir verlangen weder Geld für Eintritt noch DVDs.
Das einzig Blöde an diesem wundervollen Brief war das Datum der Premiere. Da hatte ich nämlich schon etwas anderes vor, was ich auf keinen Fall absagen konnte. Weil ich auf jeden Fall aber meine Dankesworte ausrichten wollte, kam Anna mit ihrer Videokamera zur Bücherschau – und brachte mir eine DVD mit.
So bin ich zumindest in den Genuss des Filmes gekommen. Großartig – und zugleich: meine erste „Romanverfilmung“ :-)
Am Freitag, den 13. November fand in Frankfurt meine vorletzte Lesung statt.
In die Orangerie im Günthersburgpark kamen Kindern aus verschiedenen Grundschulen zur Lola-Lesung und trotz technischer Tücken, hatten wir auch hier eine richtig gute Zeit miteinander.
Herzlichen Dank noch mal an Frau Langer-Weber und ihr Team für die Betreuung und Organisation!
Last but not Least fuhr ich am Samstag, den 14. November nach Oldenburg. Herr Brückmann und ich sind mittlerweile ebenfalls „alte Freunde“ denn auch diese Kinder- und Jugendbuchmesse gehört zu den Veranstaltungen, die ich alle Jahre wieder mit großem Vergnügen besuche.

In den unteren Hallen fand wie immer die große Bücherausstellung statt und oben unter dem Dach habe ich aus Lola und Lucian gelesen. Dass beide Veranstaltungen so gut besucht waren, hatte dieses Mal auch eine schlechte Seite. Viele Lola-Gäste mussten diesmal draußen bleiben, weil es nicht mehr genug Plätze gab. Das hat nicht nur mir sehr leid getan, sondern auch den Veranstaltern, die sich für das nächste Mal sicher eine bessere Lösung überlegen werden, zum Beispiel die, dass Lesungen mit so vielen Anmeldungen in erster Linie den Kindern vorbehalten bleiben.
Einen Eintrag im Internet, der auch darauf Bezug nimmt, könnt ihr hier anklicken.
http://www.buechereule.de/wbb2/thread.php?threadid=45975
Und ich für meinen Teil habe fest versprochen: zur nächsten KiBumm komme ich wieder!
Doch nach dieser ereignisreichen Woche hieß es jetzt erstmal: Auf Wiedersehen und ab nach Hause.
Zwei Lola-Feste in Hamburg, 22.10.2009
In der letzten Oktoberwoche hatte ich endlich wieder Zeit, meinem Ruf als "Set Junkie" beim Lola Dreh die Ehre zu machen. Hier waren die Tage bereits gezaehlt, denn Ende Oktober sollte der Film fertig gedreht sein.
Das Restaurant von Lolas Papai, das zu Beginn des ersten Lolabandes, wie auch zu Beginn des Films noch renoviert werden musste, war nun bereit für die große Eröffnungsparty.
Und weil man für eine große Party auch jede Menge Gäste braucht, hat mich die Bavaria Filmproduktion gefragt, ob ich nicht Lust hätte, auch ein paar von meinen Freunde und Familienmitgliedern als Komparsen zu den Drehtagen mitzubringen.
Klar hatte ich Lust – und meine Freunde und Familie zum Glück auch!
Dass die Filmkulisse für die Perle des Südens das ehemalige Restaurant Erich nah bei der Hamburger Reeperbahn gewesen ist, habe ich ja schon in meinem frühren Tagebucheintrag geschrieben.
Heute versammelten sich neben den Schauspielern über 50 Komparsen in den großen Hallen des Sets. Die Szene für den Tag lautete: „Gäste strömen ins Restaurant.“ Und das taten wir dann auch.
Arm in Arm mit meinem brasilianischen Ehemann trat ich durch die Tür ins Restaurant, wo wir von Lolas Papai im gelben und Lolas Opa im grünen Hemd begrüßt wurden. In Wirklichkeit waren es natürlich die Schauspieler Fernando Rodriguez und Axel Prahl. Nora Tschirner alias Penelope servierte uns Cocktails und Julia Jentsch alias Mama Vicky stand hinter der Bar.
Wir staunten über die köstlichen brasilianischen Vorspeisen und die festliche Dekoration, wir grüßten andere Gäste und suchten uns einen Tisch ...

... bis wir von der Regie die Aufforderung bekamen: „Alles zurück auf Anfang.“
Das sollte heißen: bitte alle wieder raus vor die Tür, warten – und wieder reinkommen, um die Szene noch einmal zu drehen.
Und so geschah es.
Wir gingen raus,
warteten,
gingen wieder rein,
grüßten, staunten, suchten einen Tisch,
warteten,
gingen wieder raus,
warteten,
gingen wieder rein,
grüßten, staunten, suchten einen Tisch,
warteten,
gingen wieder raus,
warteten,
gingen wieder rein,
grüßten, staunten, suchten einen Tisch,
warteten,
gingen wieder raus,
warteten,
gingen wieder rein,
grüßten, staunten, suchten einen Tisch,
warteten,
gingen wieder raus,
warteten,
gingen wieder rein,
grüßten, staunten, suchten einen Tisch,
warteten,
gingen wieder raus,
warteten,
gingen wieder rein,
grüßten, staunten, suchten einen Tisch,
warteten,
gingen wieder raus,
warteten,
gingen wieder rein,
grüßten, staunten, suchten einen Tisch,
warteten ...
Na? Werdet ihr langsam ungeduldig?
Dann solltet ihr den Traumberuf Schauspieler besser von Eurer Liste streichen.
Denn wer spielen will, muss warten können – und manchmal stundenlang immer wieder das Selbe machen – damit am Ende die beste Szene ausgewählt werden kann.
Jede Menge Spaß hatten wir natürlich trotzdem. Dafür haben unter anderem die Lola Freundschaftsbücher gesorgt, die der Loewe Verlag gespendet hat.
Das halbe Filmteam, vor allem die „jungen Schauspieler“ hatte eins, und immer wieder wurde ein neuer Filmfreund gebeten, sich doch bitte einzutragen. Ich möchte im Namen der ganzen Crew dem Loewe Verlag noch einmal danken. Eure Bücher haben dazu beigetragen, dass die vielen Freundschaften, die auf dem Loladreh geschlossen wurden, unvergessen bleiben!
Zu den neuen Freunden, die wir auf dem Loladreh kennengelernt haben, gehörten auch zwei Musiker: Die brasilianische Sängerin „B“ und ihr deutscher Ehemann. Zusammen haben sie eine Band gegründet, die wunderschöne brasilianische Musik macht. Bei der Eröffnungsfeier im Film sorgten sie für Stimmung. Wir haben getanzt und noch mal und noch mal getanzt, bis uns die Füße wehtaten :-)
Als dann am letzten Drehtag die Ballons in den Himmel stiegen, kam Vanessa Walder zu Besuch. Sie schreibt Kinder und Jugendbücher genau wie ich – und sie hat das Drehbuch zum Lolafilm geschrieben. Und weil sie außerdem meine Freundin geworden ist, habe ich mich über ihren Besuch natürlich doppelt und dreifach gefreut.
Und das Happy End vom Lolafilm gemeinsam zu erleben, war auch doppelt schön.

Und dann wurde noch einmal gefeiert. Zum Abschluss der Dreharbeiten hat die Bavaria das ganze Team ins Ehemalige Hauptzollamt in die Hamburger Speicherstadt eingeladen. Dort gab es keine Zollwaren sondern riesige Hallen mit einem köstlichen Büffet, das im Unterschied zu dem am Filmset auch wirklich gegessen werden durfte. Zum Schluss wurde auch hier kräftig getanzt, diesmal ohne Kamera und Regieanweisungen und bis tief in die Nacht!