News  
Isabel Abedi Biografie
Isabel Abedi

















Normalerweise sind Tagebücher streng geheim. Aber in diesem Fall ist Stöbern ausdrücklich erlaubt. Auf der rechten Buchseite trage ich regelmäßig ein, was erzählenswert ist.

Hamburg, 04.10.2011
Ein später Sommer hat Hamburg geküsst, die Herbstferien haben begonnen und nächste Woche startet in Frankfurt die Buchmesse. Bevor ich meinen Koffer packe, erzähle ich euch noch etwas aus meinem August und September.

Die weite Welt in Blankenese

Dass meine Bücher mittlerweile in 30 Sprachen übersetzt worden sind, kann ich selbst noch immer kaum glauben. Aber es ist wahr! Immer öfter überraschen mich Leserbriefe und Emails aus fremden Ländern – Belgien, Frankreich, Italien, Schweden, Mexiko, der Türkei, aus China, Japan oder Korea ... und auf meiner Website befindet sich jetzt eine Übersicht meiner Bücher, die aus Deutschland hinaus in die Welt reisen:

Meine Bücher im Ausland

Meine Leser wollen von mir wissen, wie es sich als Schriftstellerin lebt – und ich frage mich als Schriftstellerin, wie wohl der Alltag eines Übersetzers aussieht. Auf diese Frage erhielt ich am 31. August 2011 ein paar spannende Antworten.

In Hamburg Blankenese hat der Arbeitskreis für Jugendliteratur gemeinsam mit der Robert Bosch Stiftung zum zweiten Mal eine Übersetzer-Werkstatt. Die Teilnehmer waren 15 professionelle Übersetzer/innen deutschsprachiger Kinder- und Jugendliteratur weltweit – und ich wurde zu einer Lesung und einem anschließenden Gespräch eingeladen.



Stattgefunden hat die Werkstatt im Elsa Brandström Haus, das ich bis zu diesem Tag noch nicht gekannt habe. Die malerische Villa mit dem wunderschönen Elbblick diente im dritten Reich als Zuflucht für jüdische Waisenkinder aus Konzentrationslagern. Allein die Geschichte des Hauses ist einen Besuch wert. Klickt mal auf die Website, dann bekommt ihr einen Eindruck:

 http://www.elsa-braendstroem-haus.de/

Gelesen habe ich aus Lucian und das passte wunderbar zu diesem besonderen Ort – der ganz in der Nähe des Falkensteiner Ufer liegt. Wer Lucian gelesen hat, erinnert sich vielleicht an den kleinen Leuchtturm, an dem sich Lucian und Rebecca zu nächtlicher Stunde begegnet sind.

Spannend war an diesem Abend für mich die Begegnung mit den Übersetzerinnen und Übersetzern aus Slowenien, der Mongolei, Schweden, Polen, Kroatien, Litauen, der Tschechischen Republik, Thailand, Italien, Spanien, Amerika und sogar Brasilien!

So gab es nach der Lesung natürlich jede Menge Gesprächsstoff und ich bedanke mich noch mal von ganzem Herzen für diesen wunderbaren Abend, besonders bei Regina Panthos vom Arbeitskreis für Jugendliteratur, die diese Werkstatt betreut und geleitet hat.

Auf Lolas Spuren durch Hamburg

 Auf eine Reise durch Hamburg habe ich im September mit Alex Kaiser und Hayo Lewerentz von erlesen-TV begeben. Vielleicht erinnert ihr euch, dass in den Hamburger Sommerferien ein kleiner Film zu den Schauplätzen der Lola-Bücher gedreht werden sollte, der dann aber wegen schlechten Wetters ins Wasser fiel. Im Spätsommer war die Sonne zum Glück wieder gnädig und der Dreh konnte nachgeholt werden.



Alex und Hajo holten mich in der Bismarckstraße ab und von dort ging es zum Kanal, der Ziegenschule, dem Hamburger Hafen und noch einigen anderen Schauplätzen der Lola Bücher.









Auf der Rickmer Rickmers gab es eine ganz besondere Überraschung. Hajo und Alex hatten ein paar rote Gasluftballons vorbereitet, die wir an Bord des Schiffes steigen ließen. Im ersten Lola Band landet dort ja auch der Ballon von Lola.



Da wir mit Kameras unterwegs waren, wurden wir natürlich von den Besuchern des Schiffes beobachtet. Besonders fiel mir ein Mädchen auf, das mit seinem kleinen Bruder und seinen Eltern an Deck saß und die ganze Zeit zu uns herüber schaute. Als ich meinen roten Luftballon in den Himmel steigen ließ, kam das Mädchen zu mir herüber und fragte mich, ob ich Isabel Abedi sei.

Ich sagte ja – und dann waren wir beide sprachlos. Das Mädchen war nämlich mit seiner Familie aus Süddeutschland nach Hamburg gereist, um die Orte zu besuchen, die in den Lola Büchern vorkommen – und ausgerechnet auf der Rickmer Rickmers begegnen wir uns!

Das musste Hajo natürlich gleich auf der Kamera festhalten und die Eltern der Kinder haben auch ein paar Fotos gemacht. Das Mädchen heißt Katharina und ihr kleiner Bruder heißt Thomas. Ich glaube, diese Begegnung werden wir alle drei nicht so schnell vergessen :)




Und ich bin gespannt, was bei unserem sonnigen Drehtag in Hamburg heraus gekommen ist, Spaß hat es auf alle Fälle gemacht – und sobald der Film online geht, erfahrt ihr es auf der Lola Clubseite des Loewe Verlags, bei Erlesen-TV Junior und natürlich auf meiner Website unter News.

http://www.lola-club.de/

http://www.erlesentv.de/category/junior/

Ich melde mich nach der Frankfurter Buchmesse wieder, wo ich dieses Jahr eine Signierstunde am Loewe Stand und eine Gesprächsrunde am Arena Stand habe.
Die genauen Termine erfahrt ihr auf meiner Website:

http://www.isabel-abedi.de/lesungen_termine.php

Ich hoffe, dass ich wieder viele von euch auf der Buchmesse treffe – und berichte von meinen Erlebnissen, wenn ich wieder zurück bin. Vor der Messe sind Eduardo und ich nämlich auch noch zu Gast im Tigerentenclub!

Bis bald, ganz viele Grüße
von Eurer Isabel Abedi

Hamburg, 26.08.2011
Abenteuer entstehen im Kopf

Die Hamburger Sommerferien sind vorbei – und die Sonne hat ihren Urlaub offensichtlich in Südeuropa verbracht. In Deutschland hat sie sich jedenfalls mal wieder ziemlich rar gemacht. Dass die Hamburger dabei nicht ihre gute Laune verloren haben, verdanken sie unter anderem den spannenden Lesetagen Abenteuer entstehen im Kopf, die wie alle Jahre wieder von Martina Ahlenstiel und Heike Klopsch auf die Beine gestellt wurden.







Eduardo und ich sind diesen Sommer im Maritimen Museum Hamburg http://www.internationales-maritimes-museum.de/ aufgetreten – zusammen mit meiner Freundin, Schriftstellerkollegin und „Fischeschwester“ Sylvia Englert.

 

Unter ihrem Pseudonym Katja Brandis hat Sylvia ihren ausgezeichneten und spannenden Tiefsee-Thriller Ruf der Tiefe  vorgestellt und dazu stimmungsvolle Dias aus der Welt unter dem Meer gezeigt.



Ich habe aus meinem Jugendroman Isola gelesen.  Begleitet wurden wir von Eduardo Macedo, dessen Musik aus meinen Veranstaltungen nicht mehr wegzudenken ist.





Und so wie die Insel zum Meer gehört, sind auch Sylvia und ich seit vielen Jahren unzertrennlich. Deshalb war nicht nur der Ozean das verbindende Element dieser Doppel-Lesung, sondern auch unsere innige Schreibfreundschaft.




Wie entsteht eine Geschichte, was bedeutet Recherche, wie überwindet man eine Schreibblockade – und wie wertvoll kann die Hilfe einer Freundin im Schreiben bei all dem sein?
Anmoderiert durch Heike Klopsch haben wir die Geschichten hinter unseren Geschichten erzählt:
Wie Sylvia – aus deren Feder auch die Wörterwerkstatt stammt – mir für Isola die Figur der Elfe geschenkt hat. Wie ich sie bei ihrem Roman Nachtlilien davor bewahrt habe, sich samt den ersten beiden Kapiteln in den Olchinger See zu stürzen. Oder welche Kommentare wir uns beim gegenseitigen Testlesen unserer Manuskripte so an den Rand schreiben.
Darum ging es im öffentlichen Interview, bei dem wir mindestens so viel Spaß hatten wie das Publikum.





Ein schöner Anlass also, um dem Hamburger Regen zu entkommen.

Die stimmungsvollen Fotos stammen von Tobias Mrusek, dem ich herzlich danke. Ebenso wie dem großartigen Organisations-Duo Martina Ahlenstiel und Heike Klopsch, dem Jugendinformationszentrum, der Buchhandlung Heymann (vor allem Marianne?) und der Hanse-Merkur für ihre finanzielle Unterstützung.






Erlesen-TV-Filmprojekt

Ins Hamburger Regenwasser gefallen sind auch die Dreharbeiten mit erlesen-TV, aber es gibt zum Glück schon einen neuen Termin, so dass das geplante Doku-Portrait über meine Hamburg-Serie Lola trotzdem im Herbst als kleiner Internetfilm erscheinen wird.


Lucian auf Polnisch und Italienisch

Einen ganz wunderbaren Film zum Lucian-Buch gibt es seit Neustem auf You-Tube. Mille Grazie sage ich meinem italienischen Verlag für diesen genialen Trailer und auch dafür, dass Lucian jetzt in Italien erscheint. Ich bin total verliebt in das Cover.



 

Und so sieht Lucian in Polen aus, auch ganz schön romantisch, finde ich!




Vor mir liegen jetzt eine spannende Lesung für eine Übersetzer-Werkstatt in Blankenese, mit Übersetzern aus aller Welt und die Drehtage mit erlesen-TV.

Davon werde ich bei meinem nächsten Tagebucheintrag berichten und entschwinde bis dahin wieder in meine Welt der Wörter – denn nach wie vor arbeite ich natürlich eifrig am neuen Jugendroman und der nächsten Lola.




Hamburg, 30.06.2011
In Hamburg sind seit heute Sommerferien und viele Hamburger sicher schon in alle Winde verstreut. Bevor auch wir verreisen, möchte ich noch die letzten Erlebnisse festhalten.
Die Eindrücke von unserer Lesereise nach Salzburg findet ihr im Eintrag weiter unten. Einen Monat liegt es nun schon zurück, aber auch in Hamburg hat eine spannende Lesung stattgefunden, die für mich eine echte Premiere war. Der Schulhaus-Roman, von dem ich schon viel in meinem Website-Tagebuch berichtet habe, ist fertig geworden!

Als die jungen Autorinnen und Autoren der Berufsfachschule Gastronomie und Ernährung am Montag, den 27. Juni, im Literaturhaus ausgewählte Szenen vorlasen, war ich mega-stolz auf „meine“ Jungstars.



Es war ein feierlicher Abend, auch wenn anfangs leider die Technik nicht mitgespielt hat und der Ton ausfiel. So mussten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7f aus der Stadtteilschule Mümmelmannsberg ihre Lesung überwiegend ohne Mikrofon bewältigen.

Ich war schwer beeindruckt von ihrer professionellen Haltung. Sie haben super gut gelesen und alles, was rüber kam, klang total spannend, so dass ich auch ihren Schulhausroman wärmstens weiter empfehle.

Er trägt den Titel „Freitag, der 13. – Glinder Au“ und ist eine Sammlung aus Geschichten, die alle in Mümmelmannsberg spielen; einem Stadtteil im Osten Hamburgs.
Die Geschichten finden nicht nur am selben (Unglücks-)Tag statt, sondern auch am selben Ort, den Glinder Au Park, der gleich hinter der Schule liegt. Dort gibt es einen See, mehrere Spielplätze und einen (fiktiven) alten Mann, der Kindern Angst macht, ihnen Gruselgeschichten erzählt und auch sonst sehr gefährlich ist ...

Der Schulhausroman „meiner“ Autoren trägt den Titel „Revenge. Mehr als nur ein Zufall“ und ist ein richtig spannender Thriller geworden. Die Handlung beginnt an einem verregneten Abend im Herbst. Fünf junge Menschen klopfen an die Tür der einsamen Waldpension und bitten um Unterschlupf. Die herzliche Gastgeberin Ulli bittet alle herein. Niemand ahnt, dass die gemütliche Stimmung schon bald in Angst und Schrecken umschlagen wird. Bei Einbruch der Nacht ertönen seltsame Geräusche – und ein unheimlicher Fremder beobachtet das Haus.

Erfunden wurde der unheimliche Fremde von dem jungen „Autoren-Duo“ Lucas und Jascha, die sich vorgenommen haben, die Geschichte von Edward W. noch weiter zu schreiben. Man darf also gespannt sein – ich bin es auf alle Fälle.



Spannend und richtig gut vorgetragen war auch die Lesung, bei der das Mikrofon dann zum Glück auch wieder funktionierte. Den Showdown unseres Thrillers haben die Autorinnen und Autoren natürlich für sich behalten, denn schließlich soll der Roman ja noch gelesen werden.



Viele Exemplare wurden schon am Abend der Lesung verkauft – und wer jetzt noch ein Buch erwerben möchte, kann das in der Buchhandlung des Literaturhauses oder per Mail-Bestellung an die Veranstalterin und Organisatorin Isabell Köster.

ikoester@literaturhaus-hamburg.de

Texte und Projekte einsehen könnt ihr auch auf der Website des Projektes, das ich allen Kollegen und natürlich auch den Schulen nur wärmstens ans Herz legen kann!

http://www.schulhausroman.de/


Die Arbeit mit den Jugendlichen hat mich sehr inspiriert und bereichert und als ich am Ende der Lesung dann auch noch zwei Dankesreden und wunderschöne Geschenke  bekommen habe, war ich schlicht überwältigt!



Aufgenommen wurde die Lesung von erlesen TV und kann in Kürze unter folgendem Link in Ausschnitten angeschaut werden:

www.erlesen.TV

Mir bleibt jetzt noch allen, die sie haben: schöne Sommerferien zu wünschen, mit hoffentlich vielen guten Büchern, sonnigen Tagen und sternklaren Nächten.


Hamburg, 30.05.2011


Dass wir Salzburg nach unserer Lesereise in „Regensburg“ umgetauft haben, lag am Wetter. Der Himmel war grau und es regnete ununterbrochen – aber mit Städten ist es wie mit Frauen:
eine schöne Stadt entstellt nichts.

Donnerstag Abend kamen wir an, gastierten im wunderschönen Designhotel „Stein“ im Herzen der Stadt und hatten vor unserer Lesung am Freitagnachmittag noch Zeit, Mozarts Heimat ein wenig zu erkunden.



Natürlich waren wir im Wohnhaus des weltberühmten Wunderkindes, haben aber auch einen Blick auf die Getreidegasse, den Marktplatz und in ein paar alte Gassen geworfen.






Besonders sind uns dabei die Zitate aufgefallen, die an den Schaufenstern der Geschäfte hingen – passend zum Salzburger Literaturfest 2011 und immer einen „Augenblick“ wert.







Um 15 Uhr begann dann im alten Programmkino unsere Lola-Lesung. Beeindruckend war die alte „Film-Maschine“ im Foyer, wunderschön der Saal mit den roten Samtsitzen und beglückend das Publikum, das später den leeren Saal gefüllt hat.








Es ist immer wieder ein Fest, wenn man auf Lesungen spürt, dass die Zuschauer begeistert sind und die unsichtbare Wand zwischen Bühne und Publikum durchbrochen wird. Vor der Lesung gab es noch ein Interview von zwei jungen Mädchen, deren Namen ich leider vergessen habe, aber die mir dafür erlaubt haben, ihre Gesichter zu fotografieren und auf meiner Website abzubilden.





Und weil es ein Literatur-Festival gewesen ist, kamen Eduardo und ich auch in den Genuss ein paar andere Veranstaltungen zu besuchen und selbst im Publikum zu sitzen. Im Saal unseres Hotels moderierte die bekannte Literaturkritikerin Sigrid Löffler, die vielleicht die Älteren unter euch aus dem „Literarischen Quartett“ kennen dürften, zwei Lesungen der Schriftstellerinnen Dorothee Elminger und Peggy Mädler, die aus ihren Debütromanen Einladung an die Waghalsigen und Die Legende vom Glück des Menschen gelesen haben. Mit ihnen, einigen anderen Künstlern des Festivals und den Veranstaltern ging es dann zum gemeinsamen Abendessen in den "Fidelen Affen" und anschließend zur Lesung von Zsuzsanna Gahse und Melinda Nadj Abonji.




An unserem Abreisetag, dem Samstag, sind wir noch einmal zur Burg gefahren, haben die Stadt von oben gesehen, das Marionetten Theater im Burgsaal auf den Kopf gestellt und auf dem Rückweg einen schlafenden Engel beobachtet.











Um 15:30 öffnete dann das Theater in der Druckerei seine Türen für Märchen aus 1001 Nacht – für Eduardo und mich der literarische Höhepunkt der Lesereise.

Die hoch gelobte deutschsprachige Übersetzung nach der ältesten Handschrift von Tausendundeine Nacht hat seit ihrer Erscheinung 2004 einen Ehrenplatz in meinem Bücherregal und so war es natürlich eine besondere Überraschung, die Übersetzerin persönlich kennen zu lernen.

Beim gemeinsamen Frühstück haben wir spannende Gespräche geführt und als am Nachmittag auf der Bühne die magische Wunderlampe aufleuchteten, fühlten wir uns wie im Märchen und waren ganz verzaubert von der wunderschönen Aufführung.





Wer mehr über Claudia Ott und ihre Bücher wissen möchte, schaut am besten mal hier: http://www.tausendundeine-nacht.com/


Für Eduardo und mich hieß es nach der Lesung Abschied nehmen. Zum Flughafen gebracht wurden wir von Jana Beier und ihrem Vater. Die Schülerin Jana schreibt als besonderes Schulprojekt eine Facharbeit über Michael Ende und mich, was ich natürlich sehr spannend fand – und für das Interview hatten sich Jana und ihr Vater einen imposanten Schauplatz in Flughafennähe ausgesucht: den Salzburger Hangar.









Abschließend bleibt festzuhalten, dass Salzburg auch bei Regen ein besonderes Erlebnis war, für das wir auch den Veranstaltern des Festivals Susanne Tiefenbacher, Klaus Seufer Wasserthal, Jochen Jung und Christa Gürtler noch einmal herzlich danken möchten. Servus – und hoffentlich: auf Wiedersehen!

Hamburg, 24.05.2011
Übermorgen fliege ich nach Salzburg, freue mich auf diese Stadt, in der ich noch nie gewesen bin und natürlich auch auf die Lola-Lesung, zu der mich mein Mann Eduardo Macedo mit seiner Musik begleitet.

Auch in Hamburg hatte ich noch zwei Lola-Lesungen. Eine fand in der Stadtteilschule Niendorf statt, die Herr Braun von den Hamburger Bücherhallen zusammen mit einigen Schülern organisiert hat. Richtig cool fand ich das große Bild in der Aula und die “psychedelische” Decke der Empfangshalle.






Die zweite Lesung hatte ich in der Corvey-Schule vor zwei fünften Klassen – die für mich optimale Anzahl für eine Schullesung. Ich habe viel vom Lola Dreh erzählt und Dias gezeigt, passender Weise hat auch die Corvey Schule ihren Schwerpunkt in Theater und Kunst.






In den Endspurt geht es mit den jungen Autorinnen und Autoren für den Schulhausroman. Maximal drei Termine haben wir noch, bevor die Geschichte fertig und vielleicht sogar gedruckt ist für die Lesung im Literaturhaus. Die Arbeit mit den Jugendlichen ist für mich etwas Besonderes und ich kann es selbst kaum glauben, dass man mit zwanzig Personen eine Geschichte schreiben kann. Aber: es hat funktioniert. Unsere Horror-Thriller-Lovestory ist in den letzten Zügen und ich freue mich schon riesig auf die Lesung im Literaturhaus.

 






An meinem eigenen Roman arbeite ich natürlich auch und genieße es, wieder in eine neue Welt einzutauchen und neue Figuren kennen zu lernen. Ich hoffe, ihr verzeiht mir, wenn ich an dieser Stelle noch keine Inhalte verrate, die Geschichte gehört für diesen Moment noch mir allein – und dem Kreis der Menschen, die mich wie immer beim Schreiben begleiten ...

zurueck  ...  2  3  4  5  6    ...  weiter