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Isabel Abedi Biografie
Isabel Abedi

















Normalerweise sind Tagebücher streng geheim. Aber in diesem Fall ist Stöbern ausdrücklich erlaubt. Auf der rechten Buchseite trage ich regelmäßig ein, was erzählenswert ist.

Frankfurter Buchmesse, 14.10.2009
Ich liebe Traditionen, und seit ein paar Jahren gibt es eine neue: Das Autorenfrühstück von und mit meiner Agentin Tamara Steg hat zum dritten Mal für mich und meine Kolleginnen die Frankfurter Buchmesse eingeläutet. Im gemütlichen Café Albatros saßen wir in kleiner, feiner Runde mit Antje Szillat, ihren beiden Töchtern und Sylvia Englert zusammen, bis es schließlich hieß: wir müssen los!

Im Tierkreiszeichen der Fische geboren, ist der Orientierungssinn eine der Eigenschaften, die mir leider nicht in die Wiege gelegt wurden. Ich bringe es ohne weiteres fertig, mich in einer Dreizimmerwohnung zu verlaufen und so ist die Frankfurter Buchmesse für mich alle Jahre wieder eine entsprechende Herausforderung. Ob der Arena Verlag das gewusst hat, als er seine diesjährige Flagge hisste? Wie auch immer: als ich ankam, war Lucian schon da. Hoch oben am Himmel der Kinderbuchhalle leuchtete mir der Banner meines neuen Jugendromanes entgegen.
Ich kann euch sagen, das war der schönste Wegweiser, den ich je gesehen habe.



Im Zeichen von Lucian ging es dann mit vielen schönen Terminen und Treffpunkten weiter. Ich habe mich über viele Zuhörer bei den Lesungen, lange Schlangen beim Signieren und interessante Interviewpartner gefreut, wie zum Beispiel Ralf Schweikart, der im aktuellen Buchjournal wieder ein sehr schönes Portrait über mich verfasst hat ...

http://buchjournal.buchhandel.de/101212/

... oder Thomas Ays von der Booksection, der zu Lucian auch eine ganz wunderbare Rezension geschrieben hat.

http://www.booksection.de/buch/1667

http://www.booksection.de/pages/content/IsabelAbedi2

Mit dem Buchstaben L beginnen auch Lola und der Loewe Verlag, meinem zweiten Refugium auf der Frankfurter Buchmesse, wo ich nicht nur bei der Happy Hour gerne meine Pausen verbringe.



Neue Bekanntschaften habe ich bei „Meet & Greet“ gemacht, einem Begrüßungsumtrunk mit den Vertragspartnern des Arena Verlages. Zu Gast waren jeweils zwei Verleger des polnischen Verlages NASCA KSIEGARNIA aus Warschau und des tschechischen Verlages JIRI CERNY, die bereits einige meiner Bücher eingekauft haben. Als nächstes erscheint der Jugendroman: Whisper, oder besser gesagt: Sepod.



Und Lucian macht sich jetzt ebenfalls auf die Reise nach Polen, Finnland und Bulgarien.

Aus dem Ausland erreichen mich in der letzten Zeit auch immer mehr Gästebucheinträge und Zuschriften von Freunden aus anderen Ländern. Deshalb habe ich beschlossen, in meinem Websitenbuch demnächst ein extra Kapitel für meine Foreign Friends zu gestalten – in englischer Sprache.

Ein deutscher Freund war am Messefreitag dafür verantwortlich, dass ich meine Stimme verloren habe. Andreas Steinhöfel hat den Jugendliteraturpreis für das beste Kinderbuch gewonnen und ich habe vor Freude so laut gekreischt, dass es mir im wahrsten Sinne des Wortes die Sprache verschlagen hat.
Mein zweiter Wunschgewinner war die „Bücherdiebin“ von Markus Zusak, nominiert von der Jugendjury, deren Performance auch in diesem Jahr wieder das Highlight der Preisverleihung war.



Sehr berührt  hat mich auch die Dankesrede von Jutta Bauer, die den diesjährigen Sonderpreis für das „Gesamtwerk Illustration“ erhalten hat. Als „kleine Schwester“ hat sie ein leidenschaftliches Plädoyer für die Kunst und die Künstler gehalten und zu Recht einen riesigen Applaus von allen anderen „kleinen Schwestern“ im Publikum erhalten.

Wer sonst noch alles auf der Liste war – und wer gewonnen hat, erfahrt ihr hier:

http://www.djlp.jugendliteratur.org/sonderpreis-5.html

Am Messesamstag ging es dann mit einer Signierstunde am Jumbostand und einer Lucian Lesung im Kinderforum weiter. Mein Mann Eduardo hat mich auch diesmal auf der Gitarre begleitet und ich war überwältigt von den vielen Zuhörern, die sich anschließend ihre Bücher signieren ließen.

Gerade noch rechtzeitig habe ich mein Taxi nach Gustafsburg erwischt, wo mich die Buchhändlerin Monika Trapp zu einer Lola-Lesung erwartete. Auf diese Lesung habe ich mich ganz besonders gefreut.



Villa Hermann heißt das neue Buch- und Kulturzentrum, das Monika mit ihren Kolleginnen in einen magischen Ort der Bücher verwandelt hat. Als ich durch den großen wilden Garten auf das Haus zuging, hätte ich mich nicht gewundert, wenn auf der Veranda ein weißes Pferd gestanden hätte, denn die Villa Hermann hat wirklich etwas von der Villa Kunterbunt.





Stattdessen begrüßte mich Monika Trapp mit ihrem strahlenden Lächeln, lud mich zu einem Rundgang durch die Buchhandlung ein.



Und dann wurde ich feierlich entführt: in die privaten Gästezimmer im oberen Stock der Villa. Hier finden Bücherfreunde ein Zuhause auf Zeit wie es gemütlicher kaum sein könnte. In der liebevoll eingerichteten Speisekammer unter dem Dach hieß es „Tischlein-Deck-Dich“ für Isabel Abedi, sodass ich mich bei einer köstlichen Suppe ganz entspannt auf die Begegnung mit den Lolalesern vorbereiten konnte.



Nach dem Essen kam die Arbeit – und das Vergnügen! Getreu dem Motto „Der Freundinnen-Nachmittag“ verbrachte ich im Lesungsraum der Villa zwei pralle Stunden Lolazeit mit vielen Gästen. Unter den Zuschauern war auch eine Illustratorin, deren Bücher bereits in meinen Regalen stehen. Anke Faust heißt sie und ich habe mich riesig über diese überraschende Begegnung gefreut!

Mehr über den Freundinnen-Nachmittag und die Villa Hermann erfahrt ihr, wenn ihr die folgenden Links anklickt:

http://www.hitsfuerkids.de/buecherhaus/villa.html

http://www.main-spitze.de/region/ginsheim-gustavsburg/7717156.htm

Am Abend hat dann der Arena Verlag zu Tisch gebeten – zum großen Autorendinner in der Dorade am Main. Auch das ist mittlerweile zu einer Tradition geworden, auf die ich mich alle Jahre wieder ganz besonders freue. Zum Schreiben brauche ich die Einsamkeit, aber der Austausch mit meinen Autorenkollegen, von denen manche mittlerweile Freunde geworden sind, ist für mich immer etwas Besonderes. Und das meine Familie auch dieses Jahr mit dabei war, ebenso!





Und am Messesonntag hieß es dann: Vorhang auf für Lola – den Filmdreh.
Zusammen mit meinem Mann Eduardo, der für den Lola-Film die brasilianische Musik komponiert hat, der Produzentin Uschi Reich und dem Moderator Marc Langenbeck ging es im pickepackevollen Spiegelzelt auf dem Messegelände rund um die Dreharbeiten.







Zur Einstimmung gab es Musik von Eduardo. Anschließend hat Marc Langenbeck Uschi und mich zu Wort gebeten, und zum krönenden Abschluss sahen wir alle zum allerersten Mal zehn Minuten exklusives Filmmaterial.

Der größte Moment war für mich, als Lolas Papai das Lied über Brasilien gesungen hat. Die Musik von meinem brasilianischen Ehemann – jetzt ist sie ein Teil von Lolas Welt im Film. Das macht mich unbeschreiblich stolz und glücklich!

Abschied von Heidi Oetinger, 05.10.2009
Am 5. Oktober ist Heidi Oetinger gestorben. 100 Jahre ist sie alt geworden und hinterlässt uns als Mitbegründerin des Oetinger Verlages einen reichen Schatz an Büchern. Die Helden meiner Kindheit hätte ich ohne sie vielleicht niemals kennen gelernt. Zum Beispiel das Sams, Pippi Langstrumpf und meine geliebten Brüder Löwenherz.  Zu Astrid Lindgren oder auch James Krüss, der sie als Mutter des Verlages bezeichnete, verband sie eine tiefe Freundschaft, und wer sie kennen gelernt hat, der fühlte, sie war eine ganz besondere Frau, Mutter, Großmutter und Urgroßmutter. In der Hamburger Sankt Katharinenkirche fand ein Gedenkgottesdienst für sie statt, auf dem unter anderem Paul Maar eine bewegende Rede gehalten hat. Ihre Unterschrift, berichtete er, unterschied sich nicht von ihrer Handschrift – sie brauchte keine Schnörkel und im Grunde nicht mal das schriftliche Siegel ihres Versprechens, denn was Heidi Oetinger sagte, darauf war immer Verlass. Abschiednehmen ist traurig, aber wer die Bücher kennt, die sie uns geschenkt hat, der kann sich ausmalen, dass sie vielleicht an anderen Orten weiterlebt. Vielleicht ja in Nangijala. Auf jeden Fall in den Herzen der Menschen, deren Leben sie bereichert hat.



http://www.abendblatt.de/kultur-live/article1215041/Sie-holte-Pippi-Langstrumpf-nach-Deutschland.html

Lirum, Larum Lesefest in Freiburg, 04.10.2009
So musst du es beginnen:
Du gehst durchs große Loch hinein.
Und dann?
Dann gehst du durch drei Löcher raus.
Und dann?
Dann bist du drinnen!

Wer sich auf diese Worte einen Reim machen kann, ist entweder ein genialer Rätselknacker – oder kennt „Mehr Affen als Giraffen“ von Paul Maar; dem Wortakrobaten und Geschichtenerzähler, der am 4. Oktober 2009 den großen Freiburger Theatersaal gefüllt hat.

Zum 16. Mal hieß es dort Vorhang auf, für das große Kinderliteraturfest mit Theateraufführungen, Workshops, Lesungen, vielen, vielen Büchern und einer eigenen Hörbuchabteilung.

theater_freiburg.jpg

Auch ich war geladen und durfte mich ebenfalls über zahlreiche Zuschauer freuen. Gelesen habe ich aus „Lola auf Hochzeitsreise“ und vorher hatte ich noch Zeit für eine Tasse Kaffee mit dem Kinderbuchschriftsteller Werner Färber. Der Lesung aus seinem neuen Kinderroman „Das Krokodil am Silbersee“ konnte ich leider nicht lauschen, aber sein Buch habe ich mir gekauft und kann es euch nur wärmstens empfehlen; genau wie dieses wunderbare Lesefest, das hoffentlich auch im nächsten Jahr wieder stattfinden wird.

Ganz herzlichen Dank an alle Organisatoren unter der Federführung von Ralf Störtzer für die schöne Lesezeit.

Jetzt heißt es: warten auf den Lolafilm, 01.10.2009
Wer den vierten Lolaband „Applaus für Lola“ gelesen hat, der weiß: wenn ein Film abgedreht ist, beginnt für einen Teil des Filmteams die zweite Hälfte der Arbeit. Die Schauspieler haben Feierabend, doch die Regisseurin sitzt mit ihrem Team im Schneideraum und sorgt dafür, dass aus dem gesammelten Filmmaterial ein fertiger Spielfilm wird. Und die Produzenten sorgen dafür, dass alle anderen Vorbereitungen für die Erscheinung in den Kinos getroffen werden.

Am 4. März soll der Filmstart sein – der Trailer wurde schon für den 9. Dezember angekündigt. Also: drückt die Daumen, dass alles glatt geht.

Und wenn ihr schon vorher einen Blick hinter die Kulissen werfen wollt, dann schaut immer mal wieder auf der Lola Clubseite vorbei.

www.lola-club.de

Auf meiner Website wird es bald ebenfalls ein Kapitel zum Film geben; das findet ihr dann auf meinem Schreibtisch und im Inhaltsverzeichnis unter

www.isabel-abedi.de

Und ein paar Presseartikel habe ich auch an dieser Stelle für euch ausgewählt:

http://www.spielbank-hamburg.de/mustertext-2/

http://www.medienhandbuch.de/news/drehbeginn-fuer-hier-kommt-lola-28778.html

http://www.digitalvd.de/entertainment/2009/09/09/hier-kommt-lola-drehbeginn-fuer-die-verfilmung-der-beliebten-romanreihe/

http://www.abendblatt.de/hamburg/article1206909/Die-Joanne-K-Rowling-von-Eimsbuettel.html

Hamburg, 27.09.2009
Die Sommerferien sind vorbei, aber die Sonne strahlt noch immer am Himmel von Hamburg, und es sind spannende Zeiten, zumindest für mich...

Soviel ist in den letzten Monaten geschehen, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll. Am besten erzähle ich der Reihe nach, und mache dazu noch mal einen Zeitsprung zurück zu einer fantastischen Nacht, die alljährlich auf dem Naturschutzgelände der Weilbacher Kiesgruben stattfindet, unter dem bezeichnenden Namen: Fantasy Festival.




Am 19. Juni 2009 senkte sich zum fünften Mal eine laue Sommernacht über den magischen Steinkreis, vor dem sich hunderte von Zuschauern versammelten, um fantastischen Geschichten verschiedener Autoren zu lauschen. Dabei waren: Wolfgang Hohlbein, Rainer Strecker, Antonia Michaelis, Derek Meister, Peter Schwindt, Nina Blazon, Markus Heitz, die Zwillingsbrüder Suresh und Jyoti Guptara - und ich.



Wie alle Jahre wieder haben Monika Trapp und Jürgen Jansen aus dem Rüsselsheimer Bücherhaus Jansen mit viel Engagement, Herzblut und einer Reihe von Mithelfern dazu beigetragen, dass es eine spannende Nacht geworden ist. Für mich war es diesmal ein ganz besonderer „Lesemoment“, denn ich habe zum ersten Mal etwas von meinem derzeit noch unveröffentlichten Roman "Lucian" vorgetragen - aus den Fahnen, die dann in den darauf folgenden Wochen zum fertigen Roman geworden sind.
Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal herzlich bei allen Veranstaltern für diese wundervolle Fantasy Nacht bedanken, und wenn ihr mehr darüber wissen wollt, klickt mal hier rein:

http://www.weilbacher-kiesgruben.de/upload/0905/PR%205-09%20Fantasy%20Festival%20ausfuehrlich.pdf-2a5c5e588f2a55efb36ee33a54161267.pdf

Ein paar Wochen später haben dann die Sommerferien begonnen – und für mich und meine Familie ging es diesmal auf große Wanderzirkusreise mit der Circusschule TriBühne. Zusammen mit 44 Kindern und Jugendlichen, den Circuslehrern und ehrenamtlichen Helfern schlugen wir mit jeder Menge „Sack und Pack“ eine riesige Zeltstadt auf, um an zwei verschiedenen Orten gemeinsam unter freiem Himmel wie echte Zirkusleute zu leben.





Diese zwölf Tage und Nächte waren etwas ganz Besonderes. Neben Proben, Proben und nochmals Proben hatten wir natürlich auch jede Menge Spaß: Bei der Arbeit (zum Beispiel dem Schälen riesiger Kartoffelberge), beim Lesen (in diesem Jahr war Antje Babendererdes neuer Roman Indigosommer heiß begehrt) und natürlich auch beim Spielen, wenn es hieß: Manege frei für die jungen Artisten und ihrem neuen Stück: Voll abgedreht









Wenn ihr mehr über die Circusschule erfahren wollt, dann schaut mal auf meine Website unter „Freunde“ nach – denn die TriBühne hat seit vielen Jahren eine ganz besondere Bedeutung für mich! So war es ganz bestimmt auch kein Zufall, dass mir am Ende der Reise von den Circusartisten „das Eichhörnchen“ geschenkt wurde – mit den Worten: „Eichhörnchen sammeln Nüsse, Isabel sammelt Stoff für ihre Geschichten.“
Auf diese Weise habe ich nun ein wunderbares neues Schreibhaustierchen, das auch jetzt wieder neben mir sitzt und mir beim Schreiben auf die Finger schaut ...



Kurz vor Schulbeginn hieß es aber erstmal: Bühne frei für Lola.
Unter der Federführung von Martina Ahlenstiel und Heike Klopsch finden zum Ende der Sommerferien alljährlich die wunderbaren Lesetage „Abenteuer entstehen im Kopf“ statt, die mittlerweile nicht mehr aus Hamburg wegzudenken sind.

An ungewöhnlichen Orten lesen Autoren aus ungewöhnlichen Geschichten. So hat zum Beispiel Sabine Ludwig im Maritimen Museum am Kaispeicher ihren neuen Kinderroman Die schrecklichsten Mütter der Welt vorgestellt – und mit Lola auf Hochzeitsreise ging es in das Goldbekhaus in Winterhude.

Dass mein Mann Eduardo Macedo mich musikalisch auf Lesungen begleitet, ist mittlerweile vielen bekannt. Aber diesmal war noch jemand mit im Boot, bzw. auf der Bühne. Neben dem brasilianischen Musiker Moreira, der Eduardo auf der Trommel begleitet hat, verzauberte die brasilianische Tänzerin Miriam da Silva  das Publikum mit den Tänzen der Götter, die im sechsten Lola-Band eine Rolle spielen.

Eingetaucht in rotes Licht verwandelte sich die Tänzerin in den feurigen Gott Xangó und kam später unter einem Wasserfall aus blauen Bändern als Oxum – die Göttin der Schönheit und des Reichtums – hervor. Es war für uns alle eine ganz besondere Veranstaltung, die wir bestimmt nicht zum letzten Mal gemacht haben!





Zum ersten Mal in diesem Jahr fand kurz darauf das große Literaturfestival Harbour Front statt, in dessen Rahmen ebenfalls eine musikalische Lola-Lesung auf die Bühne kam, und darüber hinaus: ins Radio



Das verdanken wir „Mikado“, dem Kinderradio auf NDR. Die Veranstaltung, die im großen Logezelt in der Speicherstadt stattgefunden hat, begann mit Einblicken in die fieberhaften Vorbereitungen der Sendung. Die Moderatorin Katharina Mahrenholtz und der Moderator Jörgpeter Ahlers erklärten den Kindern im Publikum ihr Vorgehen und wählten Freiwillige aus, die dann später bei der Liveübertragung mit auf Sendung waren. Neben vielen Fragen, einem spannenden Quiz und Lolas Abenteuern in Brasilien war auch die schöne brasilianische Musik von Eduardo Macedo zu hören. Auch hier sage ich von Herzen: danke, für einen besonderen Event.

Wenn ihr noch ein wenig „nachlesen“ wollt, wer sonst alles zu Gast auf der Harbour Front war, klickt einfach hier:

http://www.harbourfront-hamburg.de/cms2/


Eine weitere Lesung hatte ich in diesem Sommer vor einem virtuellen Publikum. Unter dem Motto: „Ein Buch. Ein Stuhl. Ein Autor.“ stellt die Kultursendung und Autorenlesung www.erlesen.TV  jede Woche einen Schriftsteller persönlich vor. Ich hatte Lucian dabei (und das kleine Eichhörnchen) ... und hier könnt ihr direkt in die Sendung hinein klicken:

http://www.erlesen.tv/11-09-09-isabel-abedi/


Am 1. September 2009 war ich zu Gast auf dem Feuerschiff am Hamburger Hafen.
Grund zum Feiern war der neue Lola-Film. Es war eine sogenannte „warm-up“ Party für den Drehbeginn, auf der die Regisseurin Franziska Buch eine ganz wunderbare Rede gehalten hat.

Mit unter den Gästen waren auch Julia Jentsch, die Lolas Mama spielt, Fernando Rodriguez als Lolas Papai und Meira Durand als Lola selbst. Als uns Franziska alle zusammen auf die Bühne gerufen hat, bekam ich vor Aufregung feuerrote Wangen.







Mittlerweile sind die Dreharbeiten in vollem Gang, und manchmal darf ich sogar dabei sein, was richtig spannend ist. Ich habe die Perle des Südens besucht, Lolas Wohnung besichtigt und bei der großen Aktion „Müllaufsammeln im Park“ zugeschaut, die an der Hamburger Außenalster stattgefunden hat.





Und natürlich habe ich ein paar der Darsteller kennen gelernt.
Meira Durand spielt die Hauptrolle, und ich kann euch sagen, eine bessere Lola hätte ich mir selbst in den schlaflosesten Nächten nicht erträumen können. Für Meira ist es ihre erste Filmrolle überhaupt, aber sie spielt, als hätte sie nie etwas anderes getan. Felina Cycykowski steht als Flo ebenfalls zum ersten Mal vor der Kamera und hat mich genauso begeistert.





Außerdem habe ich Bekanntschaft gemacht mit den beiden Jungs, die Sol und Mario, die Kussmaschine, spielen. Sicher erkennt ihr, wer wer ist, oder?





Hoch oben aus dem Baum haben mir an Lolas Seite noch zwei Mädchen zugelacht, die ebenfalls eine Rolle im Buch wie im Film spielen: Frederike und Annalisa.



Vor der Perle des Südens in einer Drehpause habe ich „Zwerg“ getroffen, den brasilianischen Chefkoch, der auch im wirklichen Leben aus Brasilien kommt und meinen Mann Eduardo Macedo schon vor vielen Jahren in dessen damaliger Bar „Tropical Brasil“ besucht hat. Die Welt ist klein!



Schließlich habe ich noch ein Foto von „zwei Papais“ geschossen. Eduardo Macedo, dem Papai aus unserer Familie und Fernando Rodriguez, der im Film Lolas Papai sein wird.



Im laufe der nächsten Wochen werde ich sicher noch öfter von den Dreharbeiten berichten, aber ihr könnt auch schon jetzt mehr erfahren, wenn ihr die Lola-Clubseite besucht. Unter www.lola-club.de hat der Loewe Verlag eine eigene Rubrik zum Thema Film eingerichtet, wo es immer wieder spannende Neuigkeiten zu lesen und zu sehen gibt.

Zu hören gibt es hier noch etwas. Katharina Mahrenholtz die Journalistin vom NDR Kinderradio war ebenfalls schon zu Gast bei den Dreharbeiten und hat Meira Durand alias Lola interviewt.

Download Lola Portrait (mp3)

Und zum Schluss komme ich jetzt zu einer Neuigkeit, die für mich gerade den höchsten Spannungsfaktor hat: Lucian ist da.

Download Lucian Cover (jpg)

Seit dem 9. September ist der Roman im Buchhandel erhältlich, und schon jetzt habe ich ganz wunderbare Lesermeinungen dazu erhalten, von denen ich in den nächsten Tagen einige auf meine Seite stellen möchte.

Am 21. September hat im Abaton Kino die Premierenlesung stattgefunden, die für mich zu den schönsten Erlebnissen der letzten Jahre gehört. Es ist immer aufregend, zum ersten Mal aus einem neuen Buch vorzulesen, aber an Lucian hänge ich irgendwie ganz besonders und so habe ich dem „großen Tag“ ziemlich entgegengefiebert.





Schon das Schüler-Matinee am Morgen war ein kleines Fest. Zwei Schulklassen aus dem Johanneum und dem Emilie Wüstenfeld Gymnasium waren unsere Gäste, und haben mit gebannter Stille dafür gesorgt, dass auch ich die Lesung mit vollen Zügen genießen konnte.

Am Abend fand dann die öffentliche Lesung vor einem vollen Publikumssaal statt. Es ist so wunderbar, wenn man merkt, dass das, woran man über Jahre hinweg gearbeitet hat, am Ende gut ankommt und die Gäste im Publikum haben mir dieses Gefühl gegeben!

Allerdings war ich auch diesmal nicht allein auf der Bühne. Mein Mann Eduardo hat die Lesung mit seiner Musik begleitet und ich war nicht allein mit meiner Empfindung, dass die Gitarrenklänge für eine ganz besondere Stimmung gesorgt haben.

Zum Schluss hieß es Vorhang auf, denn schließlich waren wir in einem Kino, meinem Lieblingskino in Hamburg sogar, und aus Hamburg war auch der erste Teil der Bilder, die es auf der großen Leinwand und untermalt von Eduardos Musik zu sehen gab. Es waren die Schauplätze, an denen der Roman spielt, dessen eine Hälfte in Hamburg und dessen andere Hälfte in Los Angeles stattfindet.

Ein paar der Bilder seht ihr hier, den Rest werde ich im Laufe der nächsten Tage ebenfalls auf meine Website stellen, zum Buch selbst.













Und jetzt sage ich erstmal „Tschüss für heute“ und bis bald!
Eure Isabel Abedi

P.S. Ich beginne jetzt mit Nachdenken über die neue Lola ..., den siebten Band ...

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