
Normalerweise sind Tagebücher streng geheim.
Aber in diesem Fall ist Stöbern ausdrücklich erlaubt.
Auf der rechten Buchseite trage ich regelmäßig ein, was erzählenswert ist.
Hamburg, 28.12.2011
Mein letzter Vorsatz dieses Jahr ist, rechtzeitig ins Tagebuch der Website zu schreiben. Denn die letzten Monate waren noch voller Ereignisse, von denen ich euch berichten möchte, bevor das Jahr zu Ende geht.
Die Hamburger Märchentage
Im November hieß es in Hamburg: Segel setzen und Schätze aus fernen Ländern entdecken. Die 8. Hamburger Märchentage hatten sich in diesem Jahr den Märchen aus Lateinamerika verschrieben. Es gab ein volles Programm, in dessen Rahmen auch Eduardo und ich gefragt wurden, ob wir Lust hätten uns auf Märchenreise nach Brasilien zu begeben. Dazu haben wir begeistert ja gesagt.
Begleitet von zwei Special Guests – der Tänzerin Miriam da Silva und dem Musiker Fernando Moreira sind Eduardo und ich im Hamburger Theater für Kinder aufgetreten. 

Unser Programm begann mit Pedro Malazarte, dessen Märchen Eduardo als Kind am liebsten gehört hat. Anschließend ging es mit Lola auf Hochzeitsreise nach Brasilien.

Die Götter, denen Lola in der Heimat ihres Papais begegnet, zeigten sich auch in den Tänzen von Miriam da Silva und zum märchenhaften Ende tanzte die Göttin der Schönheit sogar für den Vollmond.

Ich war mindestens so verzaubert wie die Zuschauer im Publikum, die zum Schluss noch von der Tänzerin auf die Bühne gerufen wurden.

Dass es ein so märchenhafter Nachmittag geworden ist, lag auch an den Zauberkünstlern hinter den Kulissen. Wir möchten uns beim Theater für Kinder noch einmal ganz herzlich für Licht und Ton und die wunderbare Betreuung danken. Auch für das neue Jahr wünschen wir euch begeisterte Zuschauer und viele schöne Stücke auf der Bühne!
Alle Fotos Märchentage (c) Jens Palme
www.theater-fuer-kinder.de
Buchbox und Backfabrik in Berlin
Eine Reise nach Berlin haben Eduardo und ich am 19. November mit "Lola Schwesterherz" gemacht. Eingeladen wurden wir vom Team der Buchbox, das sich für die Lesung einen besonderen Schauplatz ausgesucht haben: Die Backfabrik am Prenzlauer Berg.
http://www.backfabrik.de/
Auch hier haben wir uns über ein wunderbares Publikum gefreut. Die Kinder haben total spannende Fragen gestellt und im Anschluss an die Signierstunde gab es noch ein Interview mit Annette Kuhn von der Berliner Morgenpost.
Ein paar weitere Fotos könnt ihr sehen, wenn ihr die Website der Buchbox anklickt, die übrigens ganz bekannt ist für spannende Lesungen und Veranstaltungen. Vielen Dank, dass wir dabei sein durften!
http://www.buchboxberlin.de/?area=kinderbox&kategorie=fotos-von-kinderveranstaltungen&type=fotogalerie
Nicas Bücherblog
Eine große Freude hat mir Nica gemacht, eine Leserin, die mich schon einmal mit ihrem wunderbaren Spaziergang durch die Hamburg Schauplätze von Lucian überrascht hat:
http://nicasbuecherblog.blogspot.com/search/label/Auf%20den%20Spuren%20von
In Nicas sehr schön gestalteten und spannenden Bücherblog habe ich nun eine Nachlese zu unserem Sommer-Auftritt bei Abenteuer entstehen im Kopf gefunden:
http://nicasbuecherblog.blogspot.com/2011/08/die-lesung-von-isabel-abedi-katja.html
Es ist wirklich ein Geschenk, wenn man als Künstler ein solches Feedback erhält. Mein Mann Eduardo war auch sehr berührt und ich bedanke mich bei Nica noch mal im Namen von uns allen!
Schul-Lesungen
Herbst- und Advents-Lesungen hatte ich im letzten Drittel dieses Jahres auch wieder an Schulen. Am 21. Oktober ging es mit Lola in die Maria Beschütz Schule in Hamburg Eppendorf.
Zwei Lola Lesungen hatte ich am 2. November in der Grundschule Wrangelstraße. In der Bücherhalle Winterhude haben mich am 9. November zwei Schulklassen zu einer Lucian Lesung besucht und am 6. Dezember hat mich die Grundschule Duvenstedter Markt zu einer Nikolaus-Lola-Lesung eingeladen.
Ein literarisches Menü
Zu einer besonderen Veranstaltung hat mich die Gewerbeschule Brekelbaums Park eingeladen: Am 7. Dezember fand im Schulrestaurant ein Literarisches Menü statt. 
An diesem Abend durfte ich im Publikum oder besser gesagt: am Tisch genießen und zwar mit allen Sinnen! 
In der Schulküche hatten die jungen Meisterköche ein Drei Gänge Menü zubereitet.

Dafür bekamen sie mindestens ebenso großen Applaus wie das Service Team, das uns an diesem Abend bediente.

Zwischen den Gängen gab es Gedichte und Geschichten. Zu den Autorinnen und Autoren gehörten hier vor allem die Teilnehmer der Schulhausromane. Ein Team der Gesamtschule Stellingen stellte „Deadline“ vor.

Die Autoren der Gewerbeschule präsentierten noch einmal ihren Thriller „Revenge – Mehr als nur ein Zufall“, den sie im Mai dieses Jahres mit meiner Begleitung geschrieben hatten.
Es war ein bunter, köstlicher und spannender Abend, den Maike Zemke ganz wunderbar organisiert hat. Herzlichen Dank für die Einladung auch an die Schulleiterin Wilma Elsing und natürlich an „meine jungen Autorinnen und Autoren“ mit ihren wunderbaren Lehrerinnen Maike Zemke und Kirsten Wollstein!
Die Sendetermine vom Tigerentenclub
Neben den Lesungen gab in diesem Jahr auch noch jede Menge spannender Interviews fürs Radio und Fernsehen.
Von meinem Besuch im Tigerentenclub hatte ich ja schon berichtet. Leider sind die Sendetermine getauscht, sodass auf meiner Website falsche Zeiten für den "Tigerenten-Club" standen. Aber im kommenden Jahr soll es neue Termine geben die wir euch dann hoffentlich zeitig und richtig mitteilen können. Ich selbst habe die Sendung auch noch nicht im Fernsehen gesehen! Für alle Fälle ist hier noch mal der Link zur Website des Tigerentenclubs:
http://www.kindernetz.de/tigerentenclub/tv/sendung/-/id=6392/nid=6392/did=221450/iij325/index.html
Auf Lolas Spuren
Auf meiner Website und auf der Lola Clubseite des Loewe Verlags ist jetzt der kleine Film „Auf den Spuren von Lola“ zu sehen, den Hajo Lewerenz und Alex Kaiser von ErlesenTV zusammen mit Eduardo und mir gedreht haben. Hier könnt ihr ihn auch noch mal anklicken:
http://www.loewe-verlag.de/news/news-1141_auf_den_spuren_von_lola.html
Seiteneinsteiger im Kinderbuchhaus
Zu Hamburgs bekannten Lesefesten zählt auch das pralle Programm der Seiteneinsteiger.
http://www.seiteneinsteiger-hamburg.de
In diesem Jahr wurde ich zusammen mit meinen Kolleginnen Sabine Ludwig und Sylvia Heinlein zu einem besonderen Interview eingeladen.
Kinderreporter fragen, Autorinnen antworten lautete das Motto, der Veranstaltung, die für das Mikado-Kinderprogramm auf NDR Info aufgezeichnet wurde. 
Getroffen haben wir uns dazu im Hamburger Kinderbuchhaus des Altonaer Museums, das ich euch unbedingt empfehlen möchte. Wenn das Wetter so mies ist wie jetzt – aber auch sonst ist dieser Ort einen Besuch wert, denn hier können junge Leser richtig abtauchen in die Welt der Bücher und Geschichten.
http://www.kinderbuchhaus.de
Abgetaucht sind auch wir an diesem Tag. Katharina Mahrenholtz hat mit ihrem Team die Sendung moderiert und die jungen Reporterinnen haben Sabine Ludwig, Sylvia Heinlein und mir viele spannende Fragen gestellt. 

Fotos "Seiteneinsteiger" (c) Wencke Bretthauer
Das Ergebnis könnt ihr am 8. Januar 2012 im Radio hören!
NDR BÜCHERJOURNAL
Im November gab es hohen Besuch in meiner Schreibstube. Natascha Geier kam mit ihrem Team vom NDR für eine Fernsehreportage, die im Rahmen des NDR Bücherjournals am 18. Dezember ausgestrahlt wurde.
http://www.boersenblatt.net/466332/
Nach einem Gespräch in meiner Schreibstube ging es zu einigen Schauplätzen von Lucian und was am Ende dabei heraus gekommen ist, hat euch hoffentlich so gut gefallen wie mir!
http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/buecherjournal/videos/buecherjournal279.html
Die SSG Radio Kids
Ein weiteres Radio Interview erwartet mich im neuen Jahr. Die jungen Reporterinnen und Reporter des Sigmund Schuckert Gymnasiums in Nürnberg bereiten nun schon seit einiger Zeit ein Feature über mich und meinen Roman „Verbotene Welt“ vor. Im nächsten Februar werden sie mich in Hamburg besuchen und ich bin schon ganz gespannt, sie kennen zu lernen.
Im Internet haben sie schon etwas über ihr Projekt berichtet:
http://www.sigmund-schuckert-gymnasium.de/index.php?id=42&highlight=Isabel%20Abedi
Isola auf der Bühne
Eine 9. Klasse in Wiesbaden hatte die Idee, einen Jugendroman von mir auf die Bühne zu bringen. Schon auf der Frankfurter Buchmesse erfuhr ich davon und war ganz begeistert, dass aus diesem Wunsch Wirklichkeit wurde. Mit großem Engagement der Helene-Lange-Gymnasiasten ist Isola in ein Theaterstück umgeschrieben worden und hatte am 18.12. in Wiesbaden Premiere. Leider konnte ich an diesem Tag nicht dabei sein aber ich hoffe, dass mir noch ein paar Fotos und vielleicht sogar eine Aufzeichnung auf Video geschickt werden.
In der Zeitung wurde über die jungen Schauspielerinnen und Schauspieler berichtet:
http://www.wiesbadener-tagblatt.de/region/wiesbaden/meldungen/11391145.htm
Lucian in Italien
Ich verstehe zwar die italienische Sprache nicht sehr gut aber Sterne kann ich zählen! Ich habe Lucian in einem italienischen Bücherblog entdeckt und wenn mich nicht alles täuscht, hat der Roman 5 Sterne bekommen und steht auf der Top Ten Liste. Ich hab mich tierisch gefreut und sage: Mille Grazie nach Bella Italia!
http://atelierdeilibri.blogspot.com/2011/10/recensione-sono-nel-tuo-sogno-di-isabel.html
http://atelierdeilibri.blogspot.com/2011/11/top-ten-tuesday-7-libri-che-mi-hanno.html
Guten Rutsch ins neue Jahr
Bald ist 2011 also vorbei! Für mich war auch dieses Jahr reich an Begegnungen, Erlebnissen, Zuschriften und Gästebucheinträgen von meinen Lesern und Fans. Ich bedanke mich ganz herzlich bei euch allen, wünsche euch ein glückliches neues Jahr und schreibe natürlich weiter fleißig an meinem Jugendroman und an der neuen Lola!
Eure Isabel Abedi
Hamburg, 17.10.2011
Tagebücher haben einen großen Vorteil: man kann erzählen, ohne seine Stimme zu benutzen. Denn die hat mich nach der Frankfurter Buchmesse verlassen, aber berichten kann ich euch auf diesem Wege trotzdem.
Vor der Messe war ich in Stuttgart oder besser gesagt: Göppingen, beim Tigerentenclub.

Das war mein erster richtiger Auftritt im Fernsehen, zwar nicht live, sondern als Aufzeichnung, aber aufregend war es trotzdem. Die Bühnenbildner haben ein riesiges „Lola“-Buch gebaut und das Tigerententeam mit Katharina und Pete haben sich eine richtig spannende Show ausgedacht, in der ich als Gast auf dem Sofa – und auf der Tigerente sitzen durfte.



Und dann ging es zur „Wolke“ – dem neuen Buch von Dirk Steinhöfel, dem wunderbaren Künstler, der für mich das Cover für „Verbotene Welt“ entworfen hat.

Sein jüngstes Werk ist aber viel mehr als ein Cover, denn diesmal erzählen die Bilder auch im Buch selbst ihre ganz eigene Geschichte. Im Original heißt das Buch „The Cloud“ und ist das bekannteste Werk des englischen Romantikers P.B. Shelly. Dirks Bruder Andreas Steinhöfel hat sie auf Deutsch übersetzt, sehr poetisch – und Dirk hat dazu die Bilder geschaffen. Wenn draußen der Himmel voller Wolken ist, wenn es kalt und windig ist und man am liebsten gar nicht das Haus verlassen möchte, dann empfehle ich euch eingekuschelt auf dem Sofa „Die Wolke“ – darin könnt ihr versinken wie in einem poetischen Museum.



Auch Dirk und ich träumen schon lange von einem gemeinsamen Buch und auf dieser Messe wurde in meinem Arena Verlag etwas besiegelt, in das ihr dann hoffentlich in nicht allzu ferner Zukunft eintauchen könnt.
Zurück am Loewe-Stand bin ich auf Weltreise gegangen und habe einige meiner Verlage kennengelernt, die meine Bücher in anderen Ländern veröffentlichen: in der Türkei, in Polen, in Dänemark und Schweden, Frankreich, Barcelona, Moskau und Lettland.





Hamburg, 04.10.2011
Ein später Sommer hat Hamburg geküsst, die Herbstferien haben begonnen und nächste Woche startet in Frankfurt die Buchmesse. Bevor ich meinen Koffer packe, erzähle ich euch noch etwas aus meinem August und September.
Die weite Welt in Blankenese
Dass meine Bücher mittlerweile in 30 Sprachen übersetzt worden sind, kann ich selbst noch immer kaum glauben. Aber es ist wahr! Immer öfter überraschen mich Leserbriefe und Emails aus fremden Ländern – Belgien, Frankreich, Italien, Schweden, Mexiko, der Türkei, aus China, Japan oder Korea ... und auf meiner Website befindet sich jetzt eine Übersicht meiner Bücher, die aus Deutschland hinaus in die Welt reisen:
Meine Bücher im Ausland
Meine Leser wollen von mir wissen, wie es sich als Schriftstellerin lebt – und ich frage mich als Schriftstellerin, wie wohl der Alltag eines Übersetzers aussieht. Auf diese Frage erhielt ich am 31. August 2011 ein paar spannende Antworten.
In Hamburg Blankenese hat der Arbeitskreis für Jugendliteratur gemeinsam mit der Robert Bosch Stiftung zum zweiten Mal eine Übersetzer-Werkstatt. Die Teilnehmer waren 15 professionelle Übersetzer/innen deutschsprachiger Kinder- und Jugendliteratur weltweit – und ich wurde zu einer Lesung und einem anschließenden Gespräch eingeladen.

Stattgefunden hat die Werkstatt im Elsa Brandström Haus, das ich bis zu diesem Tag noch nicht gekannt habe.
Die malerische Villa mit dem wunderschönen Elbblick diente im dritten Reich als Zuflucht für jüdische Waisenkinder aus Konzentrationslagern. Allein die Geschichte des Hauses ist einen Besuch wert. Klickt mal auf die Website, dann bekommt ihr einen Eindruck:
http://www.elsa-braendstroem-haus.de/
Gelesen habe ich aus Lucian und das passte wunderbar zu diesem besonderen Ort – der ganz in der Nähe des Falkensteiner Ufer liegt. Wer Lucian gelesen hat, erinnert sich vielleicht an den kleinen Leuchtturm, an dem sich Lucian und Rebecca zu nächtlicher Stunde begegnet sind.
Spannend war an diesem Abend für mich die Begegnung mit den Übersetzerinnen und Übersetzern aus Slowenien, der Mongolei, Schweden, Polen, Kroatien, Litauen, der Tschechischen Republik, Thailand, Italien, Spanien, Amerika und sogar Brasilien!
So gab es nach der Lesung natürlich jede Menge Gesprächsstoff und ich bedanke mich noch mal von ganzem Herzen für diesen wunderbaren Abend, besonders bei Regina Panthos vom Arbeitskreis für Jugendliteratur, die diese Werkstatt betreut und geleitet hat.
Auf Lolas Spuren durch Hamburg
Auf eine Reise durch Hamburg habe ich im September mit Alex Kaiser und Hayo Lewerentz von erlesen-TV begeben. Vielleicht erinnert ihr euch, dass in den Hamburger Sommerferien ein kleiner Film zu den Schauplätzen der Lola-Bücher gedreht werden sollte, der dann aber wegen schlechten Wetters ins Wasser fiel. Im Spätsommer war die Sonne zum Glück wieder gnädig und der Dreh konnte nachgeholt werden.

Alex und Hajo holten mich in der Bismarckstraße ab und von dort ging es zum Kanal, der Ziegenschule, dem Hamburger Hafen und noch einigen anderen Schauplätzen der Lola Bücher.



Auf der Rickmer Rickmers gab es eine ganz besondere Überraschung. Hajo und Alex hatten ein paar rote Gasluftballons vorbereitet, die wir an Bord des Schiffes steigen ließen. Im ersten Lola Band landet dort ja auch der Ballon von Lola.

Da wir mit Kameras unterwegs waren, wurden wir natürlich von den Besuchern des Schiffes beobachtet. Besonders fiel mir ein Mädchen auf, das mit seinem kleinen Bruder und seinen Eltern an Deck saß und die ganze Zeit zu uns herüber schaute. Als ich meinen roten Luftballon in den Himmel steigen ließ, kam das Mädchen zu mir herüber und fragte mich, ob ich Isabel Abedi sei.
Ich sagte ja – und dann waren wir beide sprachlos. Das Mädchen war nämlich mit seiner Familie aus Süddeutschland nach Hamburg gereist, um die Orte zu besuchen, die in den Lola Büchern vorkommen – und ausgerechnet auf der Rickmer Rickmers begegnen wir uns!
Das musste Hajo natürlich gleich auf der Kamera festhalten und die Eltern der Kinder haben auch ein paar Fotos gemacht. Das Mädchen heißt Katharina und ihr kleiner Bruder heißt Thomas. Ich glaube, diese Begegnung werden wir alle drei nicht so schnell vergessen :)

Und ich bin gespannt, was bei unserem sonnigen Drehtag in Hamburg heraus gekommen ist, Spaß hat es auf alle Fälle gemacht – und sobald der Film online geht, erfahrt ihr es auf der Lola Clubseite des Loewe Verlags, bei Erlesen-TV Junior und natürlich auf meiner Website unter News.
http://www.lola-club.de/
http://www.erlesentv.de/category/junior/
Ich melde mich nach der Frankfurter Buchmesse wieder, wo ich dieses Jahr eine Signierstunde am Loewe Stand und eine Gesprächsrunde am Arena Stand habe.
Die genauen Termine erfahrt ihr auf meiner Website:
http://www.isabel-abedi.de/lesungen_termine.php
Ich hoffe, dass ich wieder viele von euch auf der Buchmesse treffe – und berichte von meinen Erlebnissen, wenn ich wieder zurück bin. Vor der Messe sind Eduardo und ich nämlich auch noch zu Gast im Tigerentenclub!
Bis bald, ganz viele Grüße
von Eurer
Isabel Abedi
Hamburg, 26.08.2011
Abenteuer entstehen im Kopf
Die Hamburger Sommerferien sind vorbei – und die Sonne hat ihren Urlaub offensichtlich in Südeuropa verbracht. In Deutschland hat sie sich jedenfalls mal wieder ziemlich rar gemacht.
Dass die Hamburger dabei nicht ihre gute Laune verloren haben, verdanken sie unter anderem den spannenden Lesetagen Abenteuer entstehen im Kopf, die wie alle Jahre wieder von Martina Ahlenstiel und Heike Klopsch auf die Beine gestellt wurden.

Eduardo und ich sind diesen Sommer im Maritimen Museum Hamburg http://www.internationales-maritimes-museum.de/ aufgetreten – zusammen mit meiner Freundin, Schriftstellerkollegin und „Fischeschwester“ Sylvia Englert.

Unter ihrem Pseudonym Katja Brandis hat Sylvia ihren ausgezeichneten und spannenden Tiefsee-Thriller Ruf der Tiefe vorgestellt und dazu stimmungsvolle Dias aus der Welt unter dem Meer gezeigt.
Ich habe aus meinem Jugendroman Isola gelesen. Begleitet wurden wir von Eduardo Macedo, dessen Musik aus meinen Veranstaltungen nicht mehr wegzudenken ist.

Und so wie die Insel zum Meer gehört, sind auch Sylvia und ich seit vielen Jahren unzertrennlich. Deshalb war nicht nur der Ozean das verbindende Element dieser Doppel-Lesung, sondern auch unsere innige Schreibfreundschaft. 
Wie entsteht eine Geschichte, was bedeutet Recherche, wie überwindet man eine Schreibblockade – und wie wertvoll kann die Hilfe einer Freundin im Schreiben bei all dem sein?
Anmoderiert durch Heike Klopsch haben wir die Geschichten hinter unseren Geschichten erzählt:
Wie Sylvia – aus deren Feder auch die Wörterwerkstatt stammt – mir für Isola die Figur der Elfe geschenkt hat. Wie ich sie bei ihrem Roman Nachtlilien davor bewahrt habe, sich samt den ersten beiden Kapiteln in den Olchinger See zu stürzen. Oder welche Kommentare wir uns beim gegenseitigen Testlesen unserer Manuskripte so an den Rand schreiben.
Darum ging es im öffentlichen Interview, bei dem wir mindestens so viel Spaß hatten wie das Publikum.

Ein schöner Anlass also, um dem Hamburger Regen zu entkommen.
Die stimmungsvollen Fotos stammen von Tobias Mrusek, dem ich herzlich danke. Ebenso wie dem großartigen Organisations-Duo Martina Ahlenstiel und Heike Klopsch, dem Jugendinformationszentrum, der Buchhandlung Heymann (vor allem Marianne?) und der Hanse-Merkur für ihre finanzielle Unterstützung. 

Erlesen-TV-Filmprojekt
Ins Hamburger Regenwasser gefallen sind auch die Dreharbeiten mit erlesen-TV, aber es gibt zum Glück schon einen neuen Termin, so dass das geplante Doku-Portrait über meine Hamburg-Serie Lola trotzdem im Herbst als kleiner Internetfilm erscheinen wird.
Lucian auf Polnisch und Italienisch
Einen ganz wunderbaren Film zum Lucian-Buch gibt es seit Neustem auf You-Tube. Mille Grazie sage ich meinem italienischen Verlag für diesen genialen Trailer und auch dafür, dass Lucian jetzt in Italien erscheint. Ich bin total verliebt in das Cover.
Und so sieht Lucian in Polen aus, auch ganz schön romantisch, finde ich!
Vor mir liegen jetzt eine spannende Lesung für eine Übersetzer-Werkstatt in Blankenese, mit Übersetzern aus aller Welt und die Drehtage mit erlesen-TV.
Davon werde ich bei meinem nächsten Tagebucheintrag berichten und entschwinde bis dahin wieder in meine Welt der Wörter – denn nach wie vor arbeite ich natürlich eifrig am neuen Jugendroman und der nächsten Lola.
Hamburg, 30.06.2011
In Hamburg sind seit heute Sommerferien und viele Hamburger sicher schon in alle Winde verstreut. Bevor auch wir verreisen, möchte ich noch die letzten Erlebnisse festhalten.
Die Eindrücke von unserer Lesereise nach Salzburg findet ihr im Eintrag weiter unten. Einen Monat liegt es nun schon zurück, aber auch in Hamburg hat eine spannende Lesung stattgefunden, die für mich eine echte Premiere war.
Der Schulhaus-Roman, von dem ich schon viel in meinem Website-Tagebuch berichtet habe, ist fertig geworden!
Als die jungen Autorinnen und Autoren der Berufsfachschule Gastronomie und Ernährung am Montag, den 27. Juni, im Literaturhaus ausgewählte Szenen vorlasen, war ich mega-stolz auf „meine“ Jungstars.
Es war ein feierlicher Abend, auch wenn anfangs leider die Technik nicht mitgespielt hat und der Ton ausfiel. So mussten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7f aus der Stadtteilschule Mümmelmannsberg ihre Lesung überwiegend ohne Mikrofon bewältigen.
Ich war schwer beeindruckt von ihrer professionellen Haltung. Sie haben super gut gelesen und alles, was rüber kam, klang total spannend, so dass ich auch ihren Schulhausroman wärmstens weiter empfehle.
Er trägt den Titel „Freitag, der 13. – Glinder Au“ und ist eine Sammlung aus Geschichten, die alle in Mümmelmannsberg spielen; einem Stadtteil im Osten Hamburgs.
Die Geschichten finden nicht nur am selben (Unglücks-)Tag statt, sondern auch am selben Ort, den Glinder Au Park, der gleich hinter der Schule liegt. Dort gibt es einen See, mehrere Spielplätze und einen (fiktiven) alten Mann, der Kindern Angst macht, ihnen Gruselgeschichten erzählt und auch sonst sehr gefährlich ist ...
Der Schulhausroman „meiner“ Autoren trägt den Titel „Revenge. Mehr als nur ein Zufall“ und ist ein richtig spannender Thriller geworden. Die Handlung beginnt an einem verregneten Abend im Herbst. Fünf junge Menschen klopfen an die Tür der einsamen Waldpension und bitten um Unterschlupf. Die herzliche Gastgeberin Ulli bittet alle herein. Niemand ahnt, dass die gemütliche Stimmung schon bald in Angst und Schrecken umschlagen wird. Bei Einbruch der Nacht ertönen seltsame Geräusche – und ein unheimlicher Fremder beobachtet das Haus.
Erfunden wurde der unheimliche Fremde von dem jungen „Autoren-Duo“ Lucas und Jascha, die sich vorgenommen haben, die Geschichte von Edward W. noch weiter zu schreiben.
Man darf also gespannt sein – ich bin es auf alle Fälle.
Spannend und richtig gut vorgetragen war auch die Lesung, bei der das Mikrofon dann zum Glück auch wieder funktionierte. Den Showdown unseres Thrillers haben die Autorinnen und Autoren natürlich für sich behalten, denn schließlich soll der Roman ja noch gelesen werden.
Viele Exemplare wurden schon am Abend der Lesung verkauft – und wer jetzt noch ein Buch erwerben möchte, kann das in der Buchhandlung des Literaturhauses oder per Mail-Bestellung an die Veranstalterin und Organisatorin Isabell Köster.
ikoester@literaturhaus-hamburg.de
Texte und Projekte einsehen könnt ihr auch auf der Website des Projektes, das ich allen Kollegen und natürlich auch den Schulen nur wärmstens ans Herz legen kann!
http://www.schulhausroman.de/
Die Arbeit mit den Jugendlichen hat mich sehr inspiriert und bereichert und als ich am Ende der Lesung dann auch noch zwei Dankesreden und wunderschöne Geschenke bekommen habe, war ich schlicht überwältigt!
Aufgenommen wurde die Lesung von erlesen TV und kann in Kürze unter folgendem Link in Ausschnitten angeschaut werden:
www.erlesen.TV
Mir bleibt jetzt noch allen, die sie haben: schöne Sommerferien zu wünschen, mit hoffentlich vielen guten Büchern, sonnigen Tagen und sternklaren Nächten.