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Isabel Abedi Biografie
Isabel Abedi

















Normalerweise sind Tagebücher streng geheim. Aber in diesem Fall ist Stöbern ausdrücklich erlaubt. Auf der rechten Buchseite trage ich regelmäßig ein, was erzählenswert ist.

Hamburg, 14.01.2015

Januar 2015




Mit dem ersten Sonnenaufgang von 2015 im Rücken kehre ich zurück aus einem erfüllten Brasilienaufenthalt und freue mich auf meine Schreibzeit.

Ich habe den Vorsatz gefasst, ganz in meine fiktive Welt abzutauchen und mich für diese Zeit von den äußeren Kommunikationsmedien fernzuhalten. So habe ich früher geschrieben, ganz früher, als die Buchstaben www in meinen Hirnwindungen noch keine Bedeutung und Konsequenz angeklickt haben. Und ich möchte herausfinden, ob ich zu diesem Schreibgefühl noch einmal zurückkehren kann, und wenn ja, was dann daraus entsteht.

Natürlich habe ich auch den Vorsatz, wieder aufzutauchen, aber eben erst dann, wenn mich meine Geschichte mit gutem Willen wieder in die Öffentlichkeit entlässt.

Bis dahin grüße ich euch und wünsche euch viele leuchtende Augenblicke in 2015.

São Paulo, 01.12.2014



Schneeflöckchen, Weißröckchen kommen hier nicht geschneit - aber weihnachtlich ist es in Brasilien trotzdem. Letzten Freitag bin ich mit meinem Mann Eduardo in São Paulo gelandet, den Rest dieses Jahres verbringen wir in Brasilien.

Auf der Avenida Paulista sind alle Schaufenster festlich geschmückt, in den Buchläden gibt es Tannenbäume aus Büchern und in den Shopping Malls sitzt Santa Claus im roten Sessel unter einem gigantischen Lichterbaum.

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Mein Herz haben aber am meisten die leuchtenden Augen der Kinder berührt, die wir vor ein paar Tagen in der Favela Monte Azul gesehen haben.

Über unseren Besuch dieses bedeutungsvollen Ortes möchte ich gerne ein wenig ausführlicher berichten.

Wer von Euch den Lola Film gesehen hat, erinnert sich vielleicht an die Sängerin, die mit ihrer Band in der Perle des Südens aufgetreten ist. Ihr Name ist Bé, sie ist in Deutschland eine der bekanntesten brasilianischen Sängerinnen – und jetzt zufälliger Weise genau zur selben Zeit mit ihrem Mann in São Paulo  wie wir. Schon lange hatten wir vor, die Favela Monte Azul zu besuchen, aber durch Bé haben sich uns besondere Türen geöffnet.



Bé ist nämlich außerde die Tochter von Renate Keller Ignacio, einer Freundin und langjährigen Partnerin der "Geburtshelferin" von Monte Azul: Ute Craemer, deren Glaube an das, was Liebe bewegen kann, für ein wahres Wunder gesorgt hat.

Am Rande der Megacity São Paulo haben die Bewohner der Favela Monte Azul es mit ihrer Hilfe geschafft, den Teufelskreis aus Armut, Gewalt und Kriminalität zu durchbrechen und einen hoffnungslosen Ort in ein Refugium mit Kultur, Schönheit, Liebe und Geborgenheit zu verwandeln.

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"Favela" nennt sich Monte Azul noch immer, aber: "Was in der Favela Monte Azul erreicht wurde, ist von Bedeutung für alle Slums dieser Welt", schrieb Paulo Lins, Autor von City of God.








Auch unsere Freundin Dunja Batarilo hat über die beeindruckende Lebensgeschichte Ute Craemers und die Verwandlung der Favela ein Buch geschrieben, das ich euch allen ans Herz legen möchte. Es heißt "Die Brückenbauerin".




Mehr Informationen dazu, und auch über Monte Azul findet ihr hier: http://www.monteazul.de/monte-azul-brasilien/biografie-ute-craemer.html

Eduardo und ich haben Dunja schon in Deutschland bei Lesungen begleitet, dadurch auch Ute Craemer auf einem ihrer Besuche kennen gelernt und uns vor diesem Hintergrund noch mehr darauf gefreut, die Favela Monte Azul bald mit eigenen Augen sehen zu können.

Vor drei Tagen war es so weit; und durch den schönen Zufall, dass Bé auch gerade in der Stadt war, hatten wir die besondere Gelegenheit, Monte Azul mit ihrer und Renates Begleitung zu erleben. Auch Paulo, Bé's Vater haben wir kennen gelernt.



Liebevoll haben Renate und Bé uns durch die Einrichtungen geführt und ich musste die ganze Zeit mit den Tränen kämpfen, die mir auch jetzt beim Schreiben darüber wieder in die Augen treten.

Es ist nicht möglich, die ganze Welt zu verändern, es wird immer und überall Armut, Elend, Ungerechtigkeit und Gewalt geben – aber es ist möglich, Schutzräume und Orte der Geborgenheit zu schaffen. Es ist möglich, eine kleine Welt in der Welt zu retten.
Die Favela Monte Azul ist solch eine kleine Welt.



Es gibt dort Krippen für Babys, Kindergärten, die liebevoller kaum ausgestattet sein könnten, gebaut aus natürlichen Materialien, gestrichen in leuchtenden Farben, ausgestattet mit Spielzeugen aus Holz, selbstgenähten Puppen, selbstgebastelten Adventskalendern ...





In den Gärten wachsen Pflanzen und Kräuter in kleinen Gemüsegärten und bunten Blumentöpfen ...



es gibt Spielplätze mit Sandkisten, Rutschen, Schaukeln ...







Überall sehen wir herzliche Erzieherinnen, die auch für die Kinder kochen. Als wir kamen, war gerade Mittagszeit, überall duftete es nach köstlichem Reis, Bohnen, frisch gebratenem Gemüse - und auch die Kinder zeigen uns stolz ihre eigene Küche.







Es gibt Kunstwerkstätten für Menschen mit körperlicher und geistiger Behinderung, ein Centro Cultural (Kulturzentrum) mit einer Musikschule und einem Theater, in dem gerade für einen großen Auftritt geprobt wurde.



Am Samstag führen die Kinder ein Weihnachtststück auf, begleitet werden sie dabei musikalisch unter anderem von drei freiwilligen Helfern aus Deutschland, die in Monte Azul ihr soziales Jahr machen. Aber auch die Kinder haben ihre eigenen Geigen.





Es gibt eine Bibliothek mit Regalen voller Bücher - und in nicht allzuferner Zukunft wird auch meine Lola in diesen Regalen vertreten sein, und Eduardo und ich werden für die Kinder in Monte Azul lesen und Musik machen dürfen.





Der Besuch in meinem brasilianischen Verlag "Martins Fontes" war das zweite Highlight unseres bisherigen Brasilienaufenthaltes.



Im nächsten Jahr wird hier der erste Lola Band hier erscheinen
Vorgestern bin ich mit Eduardo im Verlag gewesen, wo uns die Programmleiterin Luciana allen vorgestellt hat.



Später kam der Verleger Alexandre dazu und wir haben stundenlang zusammen gesessen, über Bücher, Gott und die Welt gesprochen. Ich musste mich ständig kneifen, um mich davon zu überzeugen, dass ich nicht träume, und es wirklich wahr ist: Lola hat endlich ihr brasilianisches Verlagszuhause gefunden!



Auch von unserem Besuch in Monte Azul haben wir erzählt und es hat mich ein wenig erschrocken, dass diese Favela mittlerweile (Literatur-)Geschichte in anderen Ländern schreibt, bei vielen Paulistas aus der Stadt aber überhaupt nicht bekannt ist, welches Wunder sich quasi genau vor ihrer Haustür vollzogen hat. Ich wünsche mir sehr, dass sich das ändert und freue mich auch über jeden, der in meinem Land über diesen Ort erfährt.







Wer das Buch "Die Brückenbauerin" kauft, spendet damit automatisch zwei Euro an die Favela Monte Azul. Es ist zwar viel erreicht worden dort, aber natürlich muss dieser Ort auch weiterhin am Leben bleiben, die Menschen, die dort arbeiten, den Kindern ein Zuhause, Bildung, Liebe, Essen und Geborgenheit geben, damit ihre Eltern arbeiten können, müssen bezahlt werden. Einrichtungen wie die Musikschule, die Bibliothek, das Theater - und alles andere, was Monte Azul so besonders macht, muss unterhalten werden und kostet ständig Geld. Deshalb ist jede Spende hilfreich, vor allem aber regelmäßige Spenden.
Darüber habe ich lange mit Renate gesprochen. Ich werde ab jetzt jeden Monat einen festen Betrag für Monte Azul spenden, und wer von Euch (oder in diesem Fall vielleicht eher: von Euren Eltern) gerne ein solches Projekt unterstützen möchte, kann sich über alle aktuelle Tätigkeitsfelder von Monte Azul unter diesem Link erkundigen:

http://www.monteazul.de

Das Spendenkonto lautet:

Empfänger: Zukunftsstiftung und Entwicklungshilfe
Bank: GSL-Bank Bochum
BLZ: 430 609 67
Konto Nr. 123 300 10
IBAN: DE 05 430 609 67 0012 330 010
BIC: GENODEM1GLS

Verwendungszweck: "Monte Azul F308"



Hamburg im Oktober 2014, 20.10.2014
Seit meinem letzten Eintrag ist wieder fast ein halbes Jahr vergangen, gefüllt von Eindrücken, Erlebnissen und Lese-Reisen vom Sommeranfang bis zum Frankfurter Bücherherbst, die ich wie immer in einer Zeitreise rückwärts mit euch teilen möchte

Zu Anfang des Sommers fanden die Brazil-Wochen in Barmstedt statt, in denen ich aus Lisbeth gelesen habe und Eduardo mit Miriam da Silva zur Eröffnungs-Veranstaltung eingeladen wurde.





Am Tag vor der Weltmeisterschaft gab es eine Kinderstunde von Mikado, für die wir mit unserer Tochter Sofia ins NDR Studio eingeladen wurden, um über Brasilien und Lola zu sprechen.

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Vier unvergessliche Wochen verbrachte ich mit Eduardo in Kalifornien, wo wir im Goethe Institut Los Angeles und an zwei deutschen Schulen zum ersten Mal Lola deutschen Kindern in Amerika vorgestellt haben.





http://www.germany.info/Vertretung/usa/en/__events/GKs/LOSA/2014/08/24Kindermatinee.html?archive=2010468



http://www.gissv.org/podium/default.aspx?t=52416&eid=2798920&rc=0



http://www.germany.info/Vertretung/usa/en/__pr/GKs/LOSA/2014/09/19lola.html

Mit meiner Schreibfreundin Antje Babendererde war ich am letzten Hamburger Ferientag wieder Teil meiner geliebten Lesereihe Abenteuer entstehen im Kopf, diesmal mit Lucian in meinem und Isegrim in Antjes Gepäck, begleitet von Eduardo an der Gitarre, betreut von Heike Klopsch, Martina Ahlenstiel, dem JIZ, der Hanse Merkur und der Buchhandlung Heymann, im Maritimen Museum mit Ausblick über Hamburg und einem wunderbaren Publikum.












Ein besonderes Erlebnis war für mich mein erster „literarischer Flashmob“, zu dem ich von den jungen Autorinnen und Autoren aus der Stadtteilschule „Alter Teichweg“ eingeladen wurde. Ein Jahr lang trafen sich die jungen Künstler an verschiedenen Orten, um zu schreiben ...



... und am Freitag, den 26. September lasen sie aus ihren Werken vor. Begleitet von ihren Mentoren und Förderern Harald Tondern, Michael Müller, Ingrid Röbbelen, Renate Schimmel, Brigitte Heine, Eduardo Macedo – und von mir als Gast. Um 15 Uhr trafen wir uns am Hamburger Schauspielhaus und um 16:15 Uhr begann die Vorstellung. Unsere Bühne: die U-Bahn, die Landungsbrücken, die Elbdampfer, die Elbe, der Regen, die Sonne in manchen Gesichtern.
Wir gingen, schauen, suchten ...
Und ich bin dankbar für unvergessliche Augenblicke.













https://www.youtube.com/watch?v=d1sPqPYdd6o

Es wurde Herbst und mit ihm kam die Frankfurter Buchmesse 2014.

Angefangen hat es für Eduardo und mich mit der Premiere des 9. Lola-Bandes in der Villa Herrmann in Gustavsburg. Premiere ist immer aufregend, aber in dem gemütlichen Dachzimmer der Buchhandlung war eine so warmherzige Stimmung, dass ich mir keinen besseren Messeauftakt hätte wünschen können.







Hier könnt ihr einen schönen Artikel über die Premiere anklicken:

http://www.main-spitze.de/lokales/ginsheim-gustavsburg/lesung-isabel-abedi-stellt-lola-und-die-einzige-zeugin-vor_14681781.htm

Dass wir uns vor und nach der Vorstellung wie zu Hause fühlen durften, verdanken wir Monika Trapp, die uns vom Bahnhof abgeholt, heiße Suppe gebracht, in der Villa ein gemütliches Bett gemacht, abends zum Essen ausgeführt und am Morgen vor der Weiterfahrt nach Frankfurt mit einem 5 Sterne Frühstück in der Buchhandlung bewirtet hat.








Weiter gefeiert haben wir mit dem Loewe Verlag auf der Frankfurter Buchmesse. Neben dem 9. Lola-Band hat Lola nämlich auch einen runden Geburtstag in diesem Jahr.





Die Torte gab es abends zum Nachtisch – im Frankfurter Literaturhaus, und dort wurde mir auch ein besonderes Geschenk überreicht: Eine lange Wimpelkette voller Glückwünsche, gebastelt von Kindern aus allen Himmelsrichtungen Deutschlands. Ich hab mich total gefreut!







Die erste Vorstellung auf der Messe gab es auf der ARD Bühne, moderiert von Marc Langenbec bei „quergelesen“..





Ein Streaming der Sendung könnt ihr hier anklicken, dort lese ich das erste Kapitel aus dem 9. Band und werde zusammen mit Eduardo von Marc Langenbec interviewt.

http://www.hr-online.de/website/specials/buchmesse2014/index.jsp?jmpage=1&rubrik=88797&mediakey=fs/allgemein/2014_10/141011140911_isabel_abedi_41819&type=v&jm=1&key=standard_document_52919041

Im Kinderbuchforum fand die zweite Lola-Lesung statt und zum Jubiläum eine Diashow aus 10 Jahren Lola, die Eduardo mit brasilianischer Musik begleitet hat.





Signiert habe ich diesmal hoch oben auf dem Turm der Loewen – mit Judith Schwemmlein an meiner Seite und vielen treuen (und sehr geduldigen) Fans, die mir mehr als einmal die Tränen in die Augen getrieben haben als sie mich wissen ließen, was Lola für sie bedeutet hat.



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Auch viele ältere Leserinnen waren dabei und hatten meine Jugendromane mitgebracht, die im Arena Verlag erschienen sind.





Aus meinem letzten Jugendroman habe ich auch auf der Messe gelesen, wieder zusammen mit meiner Schreibfreundin Antje Babenderede und ihrem Isegrim. Auch hier hat uns Eduardo auf seiner Gitarre begleitet. Moderiert wurde die Veranstaltung von Susanne Baumann aus dem Arena Verlag.





Eine zweite Lucian-Lesung mit Musik gab es bei erlesen.tv – in einem Londoner Taxi, mitten auf der Frankfurter Buchmesse. Von all den Orten, an denen wir bisher gelesen und musiziert haben, war dieser einer der ungewöhnlichsten.





Nach uns bestieg meine beste Freundin Maria Regina Heinitz das schwarze Taxi, mit ihrem Debütroman Als der Sommer eine Farbe verlor.



Mit Maria zusammen habe ich bald auch meine erste gemeinsame Lesung auf den Bad Driburger Literaturwochen – dort lese ich ebenfalls aus meinem ersten Roman: Imago.

http://www.bad-driburg.com/?e1=142&e2=333



Und wie geht es weiter? Mit weiteren Lesungen aus Lola im bereits ausverkauften Hamburger Theater für Kinder, in Lüneburg, bei den Frankfurter Sonntagsgeschichten, der Käpt’n Book in Bonn ... mit weiterem Schreiben, einem himmlischen Glücks-Kapitel mit Schaf für eine ganz besondere Anthologie, über die ich jetzt noch nichts verraten darf, einer blauen Geschichte für Arena, neuen Erzählungen von Tante Lisbeth (wenn die Lola in mir wieder Worte findet) und vor allem: mit meinem nächsten Jugendroman, in den ich mich schon jetzt wieder hinein zu träumen beginne.

Aber jetzt ist es spät, spät in der Nacht und ich will schlafen und träumen und „die Herzschläge nicht zählen ...“

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Hamburg im Mai 2014, 19.05.2014



Meinen ersten Ratschlag zum Thema Schreiben habe ich von meinem Mann Eduardo bekommen. Das ist jetzt über fünfzehn Jahre her, aber bis jetzt habe ich immer versucht, mich an die weisen Worte auf der Papiertüte zu halten.

In diesem Frühling hat das Hamburger Wetter dabei auch kräftig geholfen und mir besonders in den letzten Tagen auf der Fahrradfahrt in meinen Schreibraum gezeigt, wie es sich anfühlt, klatschnass zu sein.

Aber eine alte Bauernregel sagt: Nasser April und windiger Mai bringen ein fruchtbar Jahr herbei. Und das trifft hoffentlich auch auf die neue Lola zu!

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Den ganzen Frühling habe ich geschrieben, geschrieben, geschrieben ... und was dabei heraus gekommen ist, erfahrt ihr im Herbst. Pünktlich zur Frankfurter Buchmesse 2014 wird der neue "Lola"-Band erscheinen und dazu feiern wir mit dem Loewe Verlag auch das zehnjährige Lola Jubiläum!

Worum es in der neunten "Lola" geht, könnt ihr unter anderem schon auf der Lola-Clubseite nachlesen:

http://www.lola-club.de/news-1951_lola_und_die_einzige_zeugin.html

Außerdem zeige ich euch noch ein paar Hintergrundfotos zu den Schauplätzen – denn der neue Band wird ein Hamburgkrimi, wozu mich unter anderem der berühmte Hitchockfilm Das Fenster zum Hof  inspiriert hat.
















Mehr möchte ich an dieser Stelle aber noch nicht verraten, sondern reise jetzt erstmal – wie bei jedem Tagebucheintrag – mit euch zurück zu den Ereignissen des Jahresanfangs 2014.
Denn mein letzter Tagebucheintrag war ja im Winter 2013.

Jetzt ist Frühling und mit ihm kamen die ersten Neuerscheinungen des Jahres.



Passend zum Kirschblütenrosa habe ich mich dazu über eine besondere Neuerscheinung gefreut:



Herausgegeben wurde diese poetische Anthologie von meiner Freundin Christine Knödler. Die Bilder sind von der Künstlerin Stefanie Harjes und inmitten einer erlesenen Auswahl von Gedichten und Bildern hat nun meine allererste Kurzgeschichte, die ich vor 19 Jahren geschrieben habe, ihr literarisches Zuhause gefunden.

Hier seht ihr zwei schöne Rezensionen zum Buch:

http://www.lizzynet.de/wws/valentinsverlosung-warum-ist-rosa-kein-wind.php

http://www.hitsfuerkids.de/das-aktuelle-heft/

Rosa geht es auch mit Lola weiter, von der immer wieder neue Übersetzungen aus aller Welt bei mir eintreffen. Hier seht ihr Lola auf Russisch:





Wenn ihr nachschauen wollt, in welche Sprachen Lola sonst noch übersetzt wurde, klickt mal hier:

http://www.isabel-abedi.de/buecher_ausland.php

Neu als Hörbuch gibt es jetzt meine Kindergartengeschichten, die vor Jahren bei arsEdition erschienen sind.

http://www.jumboverlag.de/Superstarke-Kindergartengeschichten/a_2191.html

Und beim nächsten neuen Hörbuch durfte ich mich über die musikalische Begleitung von meinem Mann Eduardo Macedo freuen. Bei "Oetinger audio" ist jetzt eine Sammlung meiner allerersten Vorlesegeschichten erschienen. Gelesen wurden sie von Simon Jäger, Nina Petri und mir.

Das Einlesen meiner eigenen Geschichten im Studio war für mich ein echtes Fest und Eduardo hat die professionelle Betreuung und Wertschätzung ebenso genossen wie ich. Herzlichen Dank an Markus Langer und sein Team bei "Oetinger audio"!

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Hier gibt es noch einen interessanten Beitrag über Autoren als Vorleser ihrer eigenen Geschichten:

http://www.cosimabreidenstein.de/dokumente/BuchMarkt_Special_Junge_Zielgruppe.pdf

Anfang März hatte ich Geburtstag und zu meinen schönsten Geschenken gehörte eine kleine Tante, die ebenfalls im Fische-Monat das Licht der (Bücher-)Welt erblickt hat:



Schon lange hatte ich die Idee im Kopf, dass Lolas kleine Tante Lisbeth mal die Heldin einer eigenen Buchreihe wird und im Ohr dabei hatte ich immer Lolas Stimme. Sie hat mir Lisbeths Geschichten zugeflüstert, ich habe sie für euch aufgeschrieben und die Bilder kommen natürlich von Dagmar Henze, die der Welt von Lola und Lisbeth nicht nur zum ersten Mal bunte Farben verliehen hat, sondern auch zum ersten Mal die Erwachsenen zeigt.

Hier seht ihr ein paar meiner Lieblingsbilder:







Wer Tante Lisbeth nicht nur lesen will, kriegt auch was von ihr zu hören! Das Hörbuch ist im Hörverlag erschienen, ebenfalls mit musikalischer Begleitung von Eduardo Macedo. Und auch hier waren wir wunschlos glücklich mit der Zusammenarbeit.

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Erinnert ihr euch noch an Meira Durand? Sie spielte die Lola im Film. Jetzt ist Meira schon ein paar Jahre älter, aber sie beweist ihr Talent nicht nur als Schauspielerin vor der Kamera, sondern auch im Tonstudio. Sie ist die Sprecherin der "Lisbeth"-Hörbuch-Geschichten und hier könnt ihr auf die Seite vom Hörverlag klicken:

http://www.randomhouse.de/Hoerbuch/Und-hier-kommt-Tante-Lisbeth/Isabel-Abedi/e450816.rhd

Für Eduardo und mich begann mit "Tante Lisbeth" auch die erste Lesereise im Frühling 2014. Die Premiere wurde passender Weise in meiner Geburtstadt München gefeiert.



Wie jedes Jahr zur Münchner Bücherschau waren Eduardo und ich im schönen Hotel Splendid Dollman im Lehel untergebracht:

http://www.splendid-dollmann.de/?gclid=CLyY4_L8qL4CFa-WtAodvGIApQ

Die Betthupferl dort haben keine Kalorien, aber trotzdem viel Nährwert:

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Gut genährt und ausgeschlafen ging es dann am Sonntag zur Premierenveranstaltung im Münchner Stadtmuseum.

http://www.muenchner-buecherschau-junior.de/infos-presse/download/buchcover.php





Ein bisschen Freizeit konnten wir in München auch genießen und sind beim Spaziergang durch die erste Frühlingssonne auch einigen imposanten Erscheinungen begegnet:



Ein Erlebnis war auch mein Besuch im Münchner Kinderkunsthaus:

http://www.kinderkunsthaus.de/

Im Rahmen der Münchner Bücherschau durfte ich dort der Lesung von Nikola Huppertz und Regina Kehn zusehen. Regina Kehn, die gerade für ihren Gedichtband Das literarische Kaleidoskop für den Jugendliteraturpreis nominiert wurde, hat während der Lesung live gezeichnet und ihre Bilder sind auch im Debüt von Nikola Huppertz ein echtes Kunstwerk

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Das ganze Wochenende hat die SONNE geschienen, außen wie innen! Wir haben uns riesig gefreut, dass Judith Schwemmlein mit Begleitung aus dem Loewe Verlag zur "Lisbeth"- Premiere gekommen ist, dass wir Christine Knödler, Regina Kehn getroffen haben und Alex Borisch, die Lola und Lisbeth von „klein auf“ kennt. Und darüber, dass wir wieder so super betreut wurden.
Danke vuimals und Merci XY ihr lieben Alle aus meiner Geburtsstadt München!



Zum 14. Mal (passend zum Jahr 2014) feierte Köln das internationale Literaturfest lit.Cologne.





Für Eduardo und mich sind die Veranstaltungen dort ebenfalls immer wieder ein Highlight.

Erst einmal schön ankommen im Kölner Wasserturmhotel ...



http://www.hotel-im-wasserturm.de/

Dann lecker essen – zu Tisch gebeten von Christiane Labonté mit ihrem Team. Zu unseren Tischnachbarn gehörten Nina Weger, Salah Naoura, Andreas Schlüter, Irene Margil und David Almond, dessen Bücher zu meinen absoluten Lieblingen zählen. Deshalb habe ich mir die Lesung, auf der David sein neues Kinderbuch Der Junge, der mit den Piranhas schwamm  vorstellte, auch nicht entgehen lassen.



Ich werde oft nach Lieblingsbüchern von anderen Schriftstellern gefragt, hier ist eins:

http://kinderbuchexperten.wordpress.com/2014/03/31/der-junge-der-mit-den-piranhas-schwamm-von-david-almond/

http://www.amg-bensberg.de/allgemein/von-goldfischen-und-piranhas/

Eine magische Überraschung war für mich aber auch die Wiederbegegnung mit der Kinderbuchautorin Nina Weger. Vor über zwanzig Jahren haben wir uns kennen gelernt – beim Circus Roncalli. Damals haben Nina noch als Journalistin und ich als Werbetexterin gearbeitet. Geträumt haben wir beide vom Bücherschreiben und haben uns diese Träume erfüllen dürfen!

Wer meinen ersten Jugendroman "Imago" gelesen hat, kann sich denken, dass der Circus für mich eine besondere Bedeutung hat. Für Nina Weger ist das nicht anders und es hat mich total gefreut, sie wieder zu treffen.

Klickt mal auf Ninas Seite, die ist super:

http://www.nina-weger.de/

Natürlich waren wir nicht nur zum Feiern in Köln, sondern auch zum Arbeiten – aber das hat sich irgendwie auch wie feiern angefühlt. Im letzten Jahr musste ich wegen Grippe ja leider das Bett hüten, aber diesen Frühling war ich gesund und konnte in Eduardos Begleitung gleich zweimal auf die Bühne - wieder im roten Saal des "Comedia Theaters".

http://www.comedia-koeln.de/

Bei der ersten Veranstaltung haben wir "Tante Lisbeth" vorgestellt. Voller Saal, ich glaube es waren sieben Grundschulklassen und vor einer so großen Zuschauermenge habe ich schon ziemlichen Respekt. Aber die Atmosphäre war sensationell, ein gebanntes, lachendes Publikum, das "Tante Lisbeth" super aufgenommen hat.

Eine schöne Presserezension gab es auch:

http://www.rundschau-online.de/koeln/lit-cologne-kartoffelpampe--eisbaer-knut-und-krokodile,15185496,26562012.html

Hier gibt es noch einen Link zu einem Radiointerview:

http://www.kiraka.de/spielen-und-hoeren/kultur/kiraka-liest-autoren-stellen-sich-vor/kiraka-liest-detailansicht/b/isabel-abedi-und-hier-kommt-tante-lisbeth/

Am Donnerstag, den 13.03., gab es dann einen großen "Lola"-Nachmittag, ebenfalls mit Musik von Eduardo, moderiert von Ute Wegmann – und wieder mit einem wunderbaren Publikum.



Danke Köln, danke Christiane Labonté und Ute Wegmann, danke dem Team der LitCologne und euren wunderbaren Chauffeuren mit den schwarzen Luxusrössern, wir freuen uns schon jetzt aufs nächste Jahr in Kölle!



Diese Frage kommt von Faust:
Das schönste Bild von einem Weibe!
Ist's möglich, ist das Weib so schön?
Muss ich an diesem hingestreckten Leibe
Den Inbegriff von allen Himmeln sehn?
So etwas findet sich auf Erden?


Die Antwort von Mephisto:
Natürlich, wenn ein Gott sich erst sechs Tage plagt,
Und selbst am Ende Bravo sagt,
Da muss es was Gescheites werden.


Finden kann man das Zitat in der Hexenküche von Goethes Faust –oder in Auerbachs Keller in Leipzig:



Dort hatten Eduardo und ich die nächste Station unserer Lesereise und bevor für uns der Messerummel losging, wurden wir vom Loewe Verlag zusammen mit den anderen „Hausautoren“ mit Speis und Trank in Auerbachs Keller gestärkt.

Am Samstag grüßte dann die rote Rose, diesmal leider unter bewölktem Himmel, aber wie jedes Jahr vor den Toren der Leipziger Buchmesse.





Für die kleine Tante Lisbeth war es die erste Buchmesse, aber ich glaube, es hat ihr mindestens so gut gefallen wie uns!

Die Lesung fand am Sonntag statt, außerdem gab es wie jedes Jahr mehrere Signierstunden und ich freue mich immer wie eine Schneekönigin über all die Leser, die mich dort besuchen kommen und geduldig in der langen Schlange anstehen.







Ein paar schöne private Begegnungen und Interviews gab es auch wieder.

Mit Christina, die jedes Jahr bei mir in Leipzig „vorbeischneit“ ...





Mit der jungen Autorin „Sina“, die mir ein herzliches Geschenk mitgebracht hat



Und mit der Lese-AG der Bergschule St. Elisabeth, die derzeit ein Team der Jugendjury zum Deutschen Jugendliteraturpreis sind und ein spannendes Interview mit mir gemacht haben ...







Wie immer gab es viele sehenswerte Mangas und Cosplayer ...



Und die alljährlichen Nominierungen zum Deutschen Jugendliteraturpreis





Mehr zu den nominierten Titeln, erfahrt ihr hier und ich drücke in diesem Jahr den festesten Daumen für meine Freundin und Kollegin Regina Kehn mit ihrem Literarischen Kaleidoskop.

http://www.djlp.jugendliteratur.org/nominierungen_bilderbuch-9.html

Die Leipziger Schlussveranstaltung hatten Eduardo und ich in der Buchhandlung Lehmanns.





Dann hieß es Auf Wiedersehen Leipzig ...



und Moin Moin zurück in Hamburg ...



wo sich "Tante Lisbeth" bei ihren Freunden in der Heimat vorgestellt hat.





Die Veranstaltung war witzig, cool und sehr amüsant, wie Tante Lisbeth sagen würde. Wir bedanken uns sehr, sehr, sehr herzlich bei Harald Butz, Katja Nowack und dem sonntäglichen Festkomitee bei Heymann.



Und weil im Frühling nicht nur die Blumen, sondern auch die Liebe erwacht – zumindest behauptet das die Mäusemutter von Alberta – gab es im April die Hamburger Premiere meines Bilderbuches "Alberta geht die Liebe suchen".









Wer mehr über das Tandera Figuren Theater erfahren möchte, kann hier klicken:

http://tandera.de/

Wir haben uns über die "Alberta"-Premiere gefreut und haben neben dem phantasievollen Bühnenbild vor allem die Kinder-Weisheiten zum Thema Liebe bewundert, die im Rahmen der Premiere ausgestellt wurden. Hier sind ein paar meiner Favoriten.







Nach dem Leipziger Frühling kommt der Frankfurter Herbst und dort feiere ich dann mit dem zehnjährigen Jubiläum von Lola die Premiere des neunten Bandes. Dazu hört ihr dann noch beizeiten mehr.

Aber dazwischen hoffe ich erst einmal auf einen warmen Sommer und werde mich passend zur Jahreszeit dann auch wieder in meinen Jugendroman vertiefen – denn aufgeschoben heißt natürlich nicht aufgehoben!

Was das Schreiben für mich bedeutet, ist auch in diesem Interview nachzulesen ...

http://www.arena-verlag.de/sites/arena-verlag/files/pics/aktuelles/2014-03_Abedi_Interview_WestdeutscheZeitung.pdf

... und ich freue mich schon darauf, nach einer „fulminanten Zeit“ mit Lola wieder zu meinen anderen Figuren in den Jugendroman zurück zu kehren.







Hamburg, 19.12.2013

Ho, Ho, Ho ... ob aus Schokolade oder hoch über den Dächern des Hamburger Rathauses, Santa Claus ist überall.






Alle Jahre wieder ist es Weihnachtszeit – und für mich höchste Zeit für meinen letzten Tagebucheintrag in diesem Jahr. Da schon wieder sieben Monate vergangen oder besser gesagt: verflogen sind, wird es jetzt noch mal Sommer ...

Abenteuer entstehen im Kopf

Im Juli – wie immer am letzten Tag der Hamburger Sommerferien – hat uns Lola ins Studio von Spiegel-TV entführt. Vielleicht ist euch das gläserne Verlagshaus in der HafenCity schon mal aufgefallen, ansonsten könnt ihr hier ein paar Bilder sehen:

http://www.hafencity.com/de/brooktorkai-ericus/projekt-39a-ericusspitze-1.html

Unter diesem Dach entsteht auch die Zeitschrift „Dein Spiegel“, in der vor einigen Jahren ein Interview mit mir gewesen ist.



An diesem Nachmittag hatten Eduardo und ich im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Abenteuer entstehen im Kopf“ eine musikalische Lesung aus "5 Sterne für Lola". Zum Konzept gehört mittlerweile seit dreizehn Jahren, dass Autoren an ungewöhnlichen Orten für Kinder und Jugendliche lesen und dazu passte unser Ort auf alle Fälle. Schon das imposante Foyer war einen Besuch wert ...



... und die Lesung im Studio fühlte sich ein bisschen an wie auf Tauchstation unter Wasser.



Wie jedes Jahr waren wir überwältigt von den vielen Zuschauern und bedanken uns herzlich: beim Spiegel-Team, den Organisatorinnen Martina Ahlenstiehl und Heike Klopsch, den Förderern Hanse Merkur, JIZ und Heymann sowie bei Marianne Hollederer mit ihrem prallen Büchertisch aus der Buchhandlung.
 



Bücherfest im Wedina Hotel


Mein Lieblingshotel in Hamburg ist das Wedina.



Das kleine, feine Stadthotel liegt in St. Georg, wo auch ein Teil meines Jugendromans "Lucian" spielt. Es hat einen lauschigen Sommergarten, ein köstliches Frühstücksbüffet und ein  puristisches Design, in dem man sich sofort zu Hause fühlt. Das liegt für mich vor allem auch an der Literatur, die dem Wedina seinen besonderen Geist gibt. Schon im Foyer werden die Gäste von einem großen Bücherregal empfangen. Die Schriftsteller, die in diesem Hotel zu Gast waren, haben ein signiertes Exemplar hinterlassen und so können sich die Gäste ihre Lektüre mit aufs Zimmer nehmen.

Am 18. August 2013 fanden die Gäste in den Hotelzimmern des Wedina aber auch noch eine ganz besondere Form von Literatur. Sieben Schriftstellerinnen und Schriftsteller lasen in den verschiedenen Zimmern persönlich aus ihren Büchern vor.
Die Idee fand ich genial und habe mich wahnsinnig darüber gefreut, dass ich dabei sein konnte. Inszeniert wurde das Programm von dem Regisseur Martin Blau. Der Schauplatz aller Texte war Hamburg und einen musikalisch-literarischen Programmpunkt gab es auch: Die wunderbaren Hamburg Lieder von und mit Jochen Wiegandt.

Das „Programm-Foto“ ist leider ein bisschen dunkel geworden aber zumindest kann man erkennen von wem die sieben Hotelzimmer belesen (bzw. besungen) wurden:



Ich war die einzige Kinderbuch Autorin und hatte Lola im Gepäck. Aber da das Bücherfestival vor allem für die Erwachsenen beworben wurde, entdeckte ich unter den zahlreichen Gästen im Foyer folglich auch nur ein einziges Kind.

Als ich mit den anderen Schriftstellern aufs Zimmer geschickt wurde, wo wir unsere Gäste empfangen würden, war mir ein bisschen mulmig zumute. Natürlich hätte ich auch gerne eine Solo-Lesung für das junge Mädchen gegeben, aber würden die Erwachsenen Lust auf Lola haben?





Ich wurde grandios überrascht. Das leere Zimmer füllte sich innerhalb von Sekunden mit Erwachsenen, die sich Lolas Geschichten mit ebenso großem Vergnügen vorlesen ließen wie das junge Mädchen. Natürlich waren auch alle anderen Zimmer voll mit Gästen. Es war ein phantastisches Konzept, man konnte einfach von Zimmer zu Zimmer flanieren und auf den Betten, Stühlen oder Sofas den Geschichten und Liedern lauschen. In diesen Genuss kam ich als Teil des Programms zwar nicht, aber dafür haben wir uns nach der Lesung im Foyer bei Fischbrötchen wieder getroffen ...



... und wurden zum Abschluss mit allen Schriftstellern, den Veranstaltern und der Hotelbelegschaft im Restaurant Cox auf der Langen Reihe zum Dinner eingeladen.

Es war definitiv einer meiner bemerkenswertesten Lesungen und ich kann das Wedina nur allen empfehlen, die in Hamburg in einem Hotel mit Geschichte(n) übernachten möchten.

Hier könnt ihr noch mal auf die Website des Wedina klicken und euch auch auf der Website des Hamburger Literaturhauses und der Facebookseite des Hamburger Bücherfestivals noch ein paar Eindrücke holen.

http://www.hotelwedina.de/

http://www.literaturhaus-hamburg.de/programm/veranstaltungen/2013-08-18/hamburg-buecher-fest-im-hotel-wedina

https://www.facebook.com/media/set/?set=a.507011532708872.1073741829.111953625548000&type=3


Lesung in meiner Patenschule in Witten

Anfang des Jahres hat Lola die Schüler der Adolf Reichwein Realschule in Witten auf die Idee gebracht, eine Schule ohne Rassismus mit Courage zu werden und mich als Patin anzufragen. Gefördert wird das Projekt von der Bundesagentur für Arbeit und Soziales, der Bundeszentrale für politische Bildung, der EU und anderen. Ich habe in vergangenen Tagebucheinträgen schon davon berichtet, aber wer sich dafür interessiert, vielleicht selbst ein solches Projekt zu starten, findet hier noch mal die Infos:

www.schule-ohne-rassismus.org

www.arr-witten.de/index.php?menuid=8&reporeid=207

Als der Adolf Reichwein Schule im März diesen Jahres Brief und Siegel für das Projekt verliehen wurden, konnte ich wegen einer fiesen Frühlingsgrippe leider nicht anreisen. Grund genug also, meine Patenschule im September endlich einmal persönlich zu besuchen.





Die Lehrerin Sonja Koniecny und der Schulleiter Axel Meuren betreuten mich vor und nach der Lesung und stellten mir auch die Schulklasse vor, die Anfang des Jahres auf die Idee gekommen sind, eine Schule ohne Rassismus zu werden.





Nach der Lesung gab es ein Interview mit der Presse, Blumen für mich und Eis für alle.



Ich freue mich sehr darüber, dass ich meine Patenschule jetzt kenne und möchte alle, die diesen Eintrag lesen, ermutigen, sich an diesem Projekt ein Beispiel zu nehmen.

Frankfurter Buchmesse 2013



Nach dem Sommer kommt der Herbst – und der steht für mich jedes Jahr im Zeichen der Frankfurter Buchmesse, die diesmal einen besonderen Ehrengast hatte:





Als ich am Messemittwoch angereist bin, führte mein erster Weg natürlich gleich in die Halle des Gastlandes.
Cozinhando com palavras = Kochen mit Wörtern hieß es an einem der Stände und überall waren exotische Früchte oder andere Köstlichkeiten der brasilianischen Küche ein Teil der Dekoration.





Den größten Hunger hatte ich aber trotzdem auf brasilianische Literatur, die eindrucksvoll und in einer spannenden Mischung auf einer riesigen Buchwand präsentiert wurde.









Eine Überraschung, die mich sehr gefreut hat, war, dass auch mein Jugendroman "Isola" den Weg in die brasilianische Bücherwand gefunden hat.





Auf der anderen Seite der Halle konnte man im schönsten Sinne des Wortes: abhängen :)



Wie man deutlich sieht, war ich nicht die Einzige, die sich von den Hängematten magisch angezogen fühlte. Wer keine Lust auf ein Buch hatte, konnte über Kopfhörer brasilianische Lieder hören, die auf einem Monitor auf englisch übersetzt wurden.



Aber manche machten es sich auch mit Geschichte(n) über Brasilien bequem wie dieser Herr, der für mich ein Inbegriff für pures Lesevergnügen gewesen ist.



Am Abend des ersten Messetages traf ich zusammen mit meiner Agentin für Brasilien, Martina Nommel, dann einen Mann, der mir meinen allergrößten Buchwunsch erfüllt hat.

Vielleicht waren manche von euch dabei, als ich auf der letzten Messe 2012 nach der Lola-Lesung erzählt habe, wie selig es mich machen würde, wenn meine Lola-Bücher endlich ins Brasilianische übersetzt werden würden.

Und auf der Messe 2013 durfte ich jubeln. Martina Nommel stellte mich meinem brasilianischen Verleger Alexandre Martin Fontes vor.



Der Verlag Martin Fontes in Sao Paulo gehört zu den renommiertesten Verlagen Brasiliens und hat unter vielen anderen wunderbaren Übersetzungen auch zwei meiner Lieblingsbücher im Programm:



Bis Lola im Verlagsprogramm erscheint, wird es noch ein wenig dauern, die Bücher müssen erstmal übersetzt werden. Aber der erste Schritt ist getan und ich kann mein Glück noch immer kaum fassen. Endlich, endlich wurde Lola die Tür zu ihrer zweiten Heimat Brasilien geöffnet. Nicht zuletzt ist dieses Land, in dem mein Mann Eduardo Macedo geboren wurde, ja auch für mich ein zweites Zuhause.

Hier könnt ihr auf die Facebookseite des Verlages klicken – sie ist natürlich auf Brasilianisch, aber es gibt auch viele Fotos, unter anderem das von unserer Begegnung auf der Buchmesse am 11. Oktober 2013.

https://www.facebook.com/editorawmfmartinsfontes

Grund zum Jubilieren gab es auch beim Loewe Verlag, bei dem man wie immer vom Turmbalkon den besten Blick über die Buchmesse hatte:



In diesem Jahr hat der Loewe Verlag sein 150stes Jubiläum, das auf einer rauschenden Party in der Frankfurter Kameha Suite gefeiert wurde.






Nach zwei sehr berührenden und persönlichen Reden des Verlegers Volker Gondrom und seinem Sohn Christoph Gondrom gab es ein köstliches Büffet und zum Nachtisch jede Menge Unterhaltung.



Eine kurze Lesung von mir und Rainer Strecker stand auch auf dem Programm.






Und zum Schluss wurde noch bis tief in die Nacht getanzt.
Einen schönen Party-Bericht mit Fotos findet ihr, wenn ihr dieses PDF anklickt:

Jubiläumsfeier Buchmarkt

Zum Loewe Jubiläum hat der Verlag eine Jubiläums-Edition veröffentlicht, zu der auch der erste Lola-Band gehört. Auch dieses Foto ist leider ein bisschen dunkel geraten, das Buch selbst strahlt aber im festlichen Silber und ist vom Inhalt natürlich genau wie der rosafarbene erste Lola-Band.



Noch einmal gefeiert wurde das Loewe Jubiläum im Rüsselsheimer Bücherhaus Jansen, wo im November Zauberzunge Rainer Strecker zu Gast war und aus verschiedenen Jubiläumsbüchern vorgelesen hat. Auch hier war Lola dabei – und wie es Rainer und dem Publikum mit Lola gegangen ist, erfahrt ihr hier:

Jubiläumslesung Rainer Strecker

Aber wir springen zeitlich jetzt noch mal zurück zur Frankfurter Buchmesse, wo ich natürlich auch wieder eine öffentliche Lola- Veranstaltung hatte. Da in diesem Jahr kein neuer Band erschienen ist, habe ich diesmal Dias aus Lolas Welt in Hamburg und Brasilien gezeigt, was ja auch zum diesjährigen Ehrengast der Messe gepasst hat.



Ehrenbesuch bekam auch ich am Loewe Stand. Die Jugendjury der Konrad-Duden-Schule waren da und haben mir ein wunderschönes Geschenk mitgebracht.





Vor ein paar Jahren hat die Jugendjury meinen Jugendroman "Whisper" für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert und ich habe an der Schule auch schon eine Lesung gehalten. Ich freue mich, dass die „Dudos“ mir über so viele Jahre treu bleiben und mag ihren begeisterten Einsatz für Bücher sehr. In den folgenden PDFs könnt ihr mal sehen, was in einer Jugendjury so alles entsteht. Vielleicht macht es euch ja Lust, selbst eine Jury zu gründen.

Pdf Junge Jury Konrad Duden Schule
Pdf junge Jury Seite 123
Pdf junge Jury Seite 124


Ein wunderbares Interview hatte ich mit einem jungen Blogger, dessen Name mir schändlicher Weise entfallen ist – aber es kommt schließlich auf die inneren Werte an und ich war sehr beeindruckt von dem professionellen Auftritt des Fünfzehnjährigen und seinen klug ausgewählten Fragen. Wenn das Interview online ist und ich davon erfahre, könnt ihr es auf meiner Website anschauen. Hier seht ihr ein Foto des jungen Journalisten:



Zum ersten Mal wurde in diesem Messejahr ein Nachwuchspreis für Autoren und Illustratoren verliehen. Die Idee war eine Gemeinschaftsinitiative der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur, der Märchen-Stiftung Walter Kahn, des Bilderbuchmuseums Burg Wissem Troisdorf und der Frankfurter Buchmesse. Zum Nachwuchstreff 2013 auf der Buchmesse wurde ich auch zu einem kleinen Interview aufs Podium gebeten.





Wer Interesse hat, kann hier für mehr Infos klicken:

http://www.akademie-kjl.de/246/veranstaltungen/veranstaltungen-2013/oktober-2013/nachwuchstreff/#246

Und last but not least wurde natürlich auch in diesem Jahr der Deutsche Jugendliteraturpreis verliehen. Auf den folgenden Fotos seht ihr die Preisträger der Kritikerjury, die Nominierungen und den Preisträger der Jugendjury – die mir wie jedes Jahr am besten gefallen hat.







Highlight der Preisverleihung war aber die Rede eines Schriftstellerfreundes, dessen Bücher in meinem Regal seit vielen Jahren einen Ehrenplatz haben: Andreas Steinhöfel erhielt den Preis für sein Lebenswerk. Seine Dankesrede löste Standing Ovations aus, erschien in mehreren Zeitungen und sprach mir wie selten ein gesprochenes Wort zum Thema Bücher mitten aus dem Herzen.

Hier könnt ihr die Rede von Andreas Steinhöfel lesen:

http://www.boersenblatt.net/640502/

Und wer Lust hat, einen Blick in Andreas Steinhöfels Blog zu werfen, kann sich hier einklicken:

http://newsfromvisible.blogspot.de/



Bei meinem zweiten Verlags-Zuhause, Arena, ist in diesem Herbst der neue Jugendroman von Antje Babendererde erschienen, den ich auf der Fahrt nach Frankfurt begonnen, in den Messnächten im Hotelzimmer weiter gelesen und nach der Messe begeistert verschlungen habe. Diesmal sind keine Indianer im Spiel und Schauplatz des Romans ist ein kleines Dorf in Thüringen – aber an Spannung, Atmosphäre und tiefschichtigen Figuren, für die Antje Babendererde so beliebt ist, fehlt es auch in diesem Roman nicht.



Zusammen mit meinem Mann Eduardo war eine musikalische "Isola"-Lesung geplant, aber leider hat Eduardo aus Krankheitsgründen – ausgerechnet in diesem Jahr – seinen Brasilienaufenthalt verlängern müssen. Seine Musik war aber trotzdem präsent und hat auch vom Band für eine besondere Stimmung zwischen den Zeilen gesorgt.



Lesung und Musik waren eingebunden in ein Interview mit Susanne Baumann, der Pressefrau des Arena Verlags. Wer ein bisschen reinsehen – und hören möchte, kann hier klicken:

Links einfügen:

Lesung:
https://www.youtube.com/watch?v=pyC6qUEe7Zg

Über Isola:
https://www.youtube.com/watch?v=cEgVPa36w50




Im Anschluss an die Veranstaltung gab es eine unfassbar lange Signierschlange, die mich regelrecht überwältigt hat. Ich bin so berührt davon, wie viele Fans mir und meinen Büchern über die Jahre treu bleiben und sich in den meterlangen Schlangen geduldig die Beine in den Bauch stehen.



Bedanken möchte ich mich auch bei meiner fleißigen Helferin vom Arena Verlag – und bei Christina aus der Moerser Jugendjury, die mir ebenfalls Jahr für Jahr am Arena Stand einen Besuch abstattet.



Besonders gefreut habe ich mich in diesem Jahr über ein Portrait, das ein Fan für mich gemalt und mit zur Signierstunde gebracht hat.



Auf dem Prüfstand

Wir nähern uns mit Riesenschritten dem Winter. Wenn die Tage früher dunkel werden, die Luft kälter und die Sonne schwächer, sind Bücher noch verlockender. Gut sollen sie sein – aber das ist und bleibt Ansichtsache, was das Diskutieren über Bücher zu einem großen Vergnügen macht.

Zu meinen Lieblings-Veranstaltungen gehört die Reihe Auf dem Prüfstand, zu der das literarische Duo Christine Knödler und Tilman Spreckelsen jedes Mal einen Gast einlädt. In diesem November saß Rotraut Susanne Berner in ihrer Runde.



Hier gibt es noch ein paar Infos über den spannenden Abend und ihr könnt auch die besprochenen Bücher sehen:

http://www.julit-hamburg.de/was/auf-dem-prufstand-rotraut-susanne-berner


Beo

Der Beo ist ein Vogel aus der Familie der Stare. Aufgrund seiner Sprachfähigkeiten ordnen ihn viele den Papageien zu. Und seit November diesen Jahres tituliert der sprachgewandte Beo einen neuen Hörbuchpreis, der im  Hamburger Thalia in der Gaußstraße erstmals verliehen wurde.



Zu den Preisträgern gehörten Hörbuch Hamburg, Andreas Steinhöfel, Nina Petri, Rainer Strecke und viele andere. Wenn ihr die Links anklickt, bekommt ihr einen schönen Bericht und könnt euch auf der Beo Website umschauen.

http://www.buchmarkt.de/content/56708-premiere-geglueckt-die-beo-preisverleihung-in-hamburg.htm

http://www.kinderhoerbuchpreis.de/beo-deutscher-kinderhoerbuchpreis-2013-12-produktionen-auf-der-shortlist/

Neben vielen Reden, Preisen und kleinen Lesungen stand auch ein besonderes Orchester auf dem Programm; die jungen Streicher Salut Salon.



Klickt mal hier, dann erfahrt ihr mehr:

http://www.salutsalon.de/06-projekte-1.php


Neuerscheinungen



Das find ich einfach wunderbar: eine Sammlung meiner liebsten Bilderbuchgeschichten ist in diesem Jahr in einer besonderen Sprache erschienen, die man mit den Fingern begreifen und ertasten kann. Staunend bin ich mit den Fingerspitzen über die Brailleschrift gewandert und hoffe, dass allen, die sie „lesen“ können, meine Geschichten gefallen.



Mein frohes neues Jahr beginnt mit ein paar schönen Neuerscheinungen, auf die ich mich schon sehr freue.

Zum einen erwartet euch mein erstes Hörbuch im Oetinger Verlag: eine Mischung aus meinen Lieblings-Vorlesegeschichten, mit denen ich vor vielen Jahren meinen Beruf als Schriftstellerin begonnen habe.



In diesen Geschichten erfahrt ihr, warum Drachen grün sind und auch manchmal zum Zahnarzt müssen. Was Piraten tun, die statt Gold eine Schatzkiste voller Bücher finden. Wovor kleine Gespenster Angst haben. Und welche Hexe dafür sorgt, dass alle Kinder schöne Träume haben.

Gelesen werden die Geschichten von Nina Petri, Simon Jäger und mir. Und die Musik dazu kommt ... von wem wohl: meinem Mann Eduardo Macedo.

Warum ist Rosa kein Wind?

Diese Frage wurde als Titel für ein Literaturbuch für Mädchen gewählt, das die Leserin durch ein ganzes Jahr und durch das Leben führt. Die Herausgeberin Christine Knödler hat eine berührende und beflügelnde Textauswahl getroffen und die preisgekrönte Illustratorin Stefanie Harjes hat dazu poetische und wunderschöne Bilder geschaffen. Ich bin sehr stolz darauf, mit einer Kurzgeschichte Teil des Buches sein zu dürfen und kann es selbst kaum erwarten, zu erfahren, warum Rosa kein Wind ist...
 


Tja – und dann freue ich mich auch noch auf Lolas Tante Lisbeth. Sie war schon immer eine Lieblingsfigur von mir und irgendwann hatte ich den Gedanken im Kopf, Lolas kleine Tante in einem eigenen Buch zur Hauptheldin zu machen. Erzählt werden diese Geschichten von Lola selbst – und ich hoffe, ihr habt genauso viel Spaß beim Lesen, wie ich ihn beim Schreiben hatte. Illustriert werden die Geschichten von Dagmar Henze, auf deren Bilder ich sehr, sehr gespannt bin!



Mehr Infos zum Buch und rund um Tante Lisbeth findet ihr hier:

http://www.loewe-verlag.de/titel-1-1/und_hier_kommt_tante_lisbeth-7040/

www.lola-club.de

Lesungen im neuen Jahr

Zur Premiere von Tante  Lisbeth im März werden Eduardo und ich nach München reisen, denn auch zu diesem Buch wird es ein Hörbuch mit Musik geben und Eduardo wird auf den  Lesungen die Musik zwischen den Zeilen sein.

Anschließend geht es auf die LitCologne, dann nach Leipzig und die Hamburger Premierenlesung für Tante Lisbeth wird in der Buchhandlung Heymann stattfinden.

Die genauen Termine und Veranstaltungsorte erfahrt ihr auf meiner Website:

http://www.isabel-abedi.de/lesungen_termine.php

Umgeben von guten Wünschen

Wie arbeiten Schriftsteller? Wo entstehen Ideen? Und wie sieht es in ihren Arbeitszimmern aus? Ich habe mittlerweile gelernt, dass diese Fragen zu den meistgestellten der Leser gehören und die Zeitschrift Buchreport gibt als Antwort eine Schreibtisch-Serie heraus, in der Schriftsteller ihre Türen öffnen.

Hier seht ihr ein paar von ihnen:

http://www.buchreport.de/nachrichten/nachrichten_detail/datum/2011/12/06/der-gluecklichste-ort-der-welt.htm?no_cache=1&cHash=1f7a59dc2bbc9b0b98b28a2413e97315

Auch ich wurde gefragt und habe den Fotografen Boris Rostami Rabett gebeten, mit seiner Kamera in mein Schreibzimmer zu kommen.











Zu den Fotos habe ich einen Text geschrieben, und das im Buchreport erschienene Ergebnis könnt ihr hier noch einmal anklicken:

Buchreport Schreibzimmer

Umgeben von den guten Wünschen meiner liebsten Begleiter werde ich jetzt wieder abtauchen und weiter schreiben. Ich weiß, dass viele von euch sehnsüchtig auf einen neuen Jugendroman und eine neue Lola warten.

Aber auch deshalb bin ich Andreas Steinhöfel für seine Rede auf der Frankfurter Buchmesse dankbar: Er hat ausgedrückt, dass Schreiben Zeit braucht. Eine Zeit, die wir Schreibenden manchmal selbst nicht einschätzen und beeinflussen können. Ich bin meinen Verlagen und meinen Lesern dankbar, dass sie Geduld haben und mir diese Zeit geben. Ich sitze nach wie vor am neuen Jugendroman und an der nächsten Lola – und wenn sie fertig sind, kommen sie zu euch!

Und jetzt wünsche ich euch ein fröhliches Weihnachtsfest und ein erfülltes neues Jahr!





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